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	<description>Webseite von Autorin Karin B. Jankowski</description>
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		<title>Making of  ² &#8230; Vertrau mir!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin B. Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2022 10:41:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[[..] Es ist ein bisschen, wie eine Köchin zu bitten, ihre Rezepte zu verraten. So empfinde ich es auf jeden Fall. Mein Mann, der nachgewiesenerweise die beste Vinaigrette dieseits und jenseits der Alpen macht, sagt in solchen Fällen eiskalt, aber mit einem Lächeln in den Augen: If I told you I’d have to kill you. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>[<em>..] Es ist ein bisschen, wie eine Köchin zu bitten, ihre Rezepte zu verraten. So empfinde ich es auf jeden Fall. Mein Mann, der nachgewiesenerweise die beste Vinaigrette dieseits und jenseits der Alpen macht, sagt in solchen Fällen eiskalt, aber mit einem Lächeln in den Augen: <strong>If I told you I’d have to kill you</strong></em>.</p>



<p><em>Also, ich mache es so: Ich gebe euch ein bisschen Einblick, aber dafür könnt ihr dann auch am Leben bleiben</em>:</p>



<p></p>



<p><strong>Hattest du das Ende schon im Kopf, als du anfingst zu schreiben?</strong> </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>Klar habe ich das Ende so im Kopf, aber es gibt auch Stränge, die sich im Laufe der Geschichte erst entwickeln. Das hängt vor allem von der Eigendynamik der jeweiligen Personen ab. Das kann so weit gehen, dass sich im Laufe des Schreibens herausstellt, welchen liebgewonnenen Protagonisten man sogar mal opfern muss.</p></blockquote>



<p><strong>Wo hast du deine Infos her (auch der Kontakt ins Flüchtlingslager, wie kam der zustande)?</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>Die Informationen habe ich aus meiner eigenen Lebenserfahrung, Hunderten von Gesprächen&nbsp; und noch mehr Büchern und Presseartikeln, die ich gelesen habe. Den Kontakt ins Flüchtlingslager habe ich gesucht und gefunden.</p></blockquote>



<p><strong>Gibt es wahre Personen als Vorbilder für deine Protagonisten?</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>Wie alles, was ich schreibe, liegt auch hier die Antwort in der Mitte&nbsp;: Fiktion versus Wahrheit. Reale Person versus Erfundene. Wie soll ich es anders erklären als&nbsp;: Alle meine Personen habe ich irgendwo und irgendwann schon einmal getroffen. Einige sogar in mir selbst. Aber alle haben sich weiterentwickelt.</p></blockquote>



<p><strong>Was passiert, wenn das Manuskript fertig ist?</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>Wenn das Mansukript fertig ist, wird es lektoriert und korrigiert. Das ist der für mich unangenehmste Teil der Arbeit. Da geht es nämlich nicht mehr um Phantasie und Kreativität. Nein, da muss alles korrekt sein. Und da stehe ich mir oft selbst im Wege. Ich bin ein internationaler Mensch. Habe meinen eigenen Stil entwickelt, schaue gerne über Grenzen und sehe auch die deutsche Rechtschreiberegelung und andere Formalitäten nicht so eng wie die meisten Verlage. Dafür leiste ich mir dann auch die Freiheit, selbst zu publizieren. Ich geniesse diese Freiheit sehr, weil ich eine Künstlerin bin und mich nicht gerne durch Regeln einengen lasse.</p></blockquote>



<p><strong>Wer darf zuerst lesen?</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>Als Erster liest mein Manuskript immer mein Mann. Und wenn sich jemand dafür interessiert, was ich von seiner Meinung halte, der kann gerne mal die Widmung von «&nbsp;Vertrau mir&nbsp;!&nbsp;» lesen. Dann weiss er, warum. Mein Mann war in einem anderen Leben Richter, Staatsanwalt, hoher Beamter in der Europäischen Kommission und nebenbei ist er ein grosser Intellektueller. Auf sein Urteil verlasse ich mich lieber als auf das eines Verlages, der verständlicherweise auf «&nbsp;Verkaufszahlen&nbsp;» aus ist. Mir geht es um eine gute Geschichte. Eine, die als allererstes mir gefallen muss. Dann kommt lange nichts. Dann kommt mein Mann. Dann erst mein Lektorat. Das ist der Luxus der Freiheit&nbsp;: geistiger Freiheit … weit weg von «&nbsp;Bestsellerlisten&nbsp;». Wie hat Christine Brückner mal über sich gesagt&nbsp;: Ich schreibe keine «&nbsp;Bestseller&nbsp;» sondern «&nbsp;Longseller&nbsp;». Das würde mir auch gefallen … </p></blockquote>



<p><strong>Was hat es mit dem Foto fürs Cover auf sich? Warum findest du es so passend?</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>Ja, das Foto passt einfach zu meinem Buch. Und wer das nicht versteht, dem kann ich es auch nicht erklären. Dann hat er oder sie vielleicht das Buch nicht so verstanden wie ich &#8230; aber eure Meinung interessiert mich natürlich auch. Für welches Bild hättet ihr euch entschieden, nachdem ihr wisst, wovon das Buch handelt?</p></blockquote>



<p></p>



<p></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="648" data-id="5409" src="https://karinbjankowski.de/wp-content/uploads/2022/07/Das-letzte-Geheimnis-2-PreviewCover.png" alt="" class="wp-image-5409" srcset="https://karinbjankowski.de/wp-content/uploads/2022/07/Das-letzte-Geheimnis-2-PreviewCover.png 500w, https://karinbjankowski.de/wp-content/uploads/2022/07/Das-letzte-Geheimnis-2-PreviewCover-231x300.png 231w, https://karinbjankowski.de/wp-content/uploads/2022/07/Das-letzte-Geheimnis-2-PreviewCover-300x389.png 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



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<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><strong>Hinterlasst unten euren Kommentar oder kommentiert auf meiner <a href="https://www.facebook.com/KBJAutorin" data-type="URL" data-id="https://www.facebook.com/KBJAutorin" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook-Seite!</a></strong></p></blockquote></figure>
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		<title>Making of &#8230; Vertrau mir!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin B. Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 20:49:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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					<description><![CDATA[DerRoman,den der Lesersieht, ist wie die Spitze eines Eisbergs. Und 3/4 von dem Stoff für eine solche Geschichte liegt imHintergrund: Charakterbögen, Spannungsstränge. Die Fotos zeigen Einblicke, wie ein Roman bei mir entsteht: Viele Ideen kommen in der Nacht, die schreibe ich in Notizbüchlein, die immer auf dem Nachttisch liegen. Oder während ich unterwegs bin … [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-text-align-center">Der<br>Roman,<br>den der Leser<br>sieht, ist wie die Spitze<br> eines Eisbergs. Und 3/4 von dem<br> Stoff für eine solche Geschichte liegt im<br>Hintergrund: Charakterbögen, Spannungsstränge.</p>



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<figcaption class="blocks-gallery-caption">Ich arbeite nachts und unterwegs mit Notizblock und Zettel und sonst am Laptop…</figcaption></figure>
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<p>Die Fotos zeigen Einblicke, wie ein Roman bei mir entsteht: Viele Ideen kommen in der Nacht, die schreibe ich in Notizbüchlein, die immer auf dem Nachttisch liegen. Oder während ich unterwegs bin … auch mal auf fliegende Zettel. Dann gibt es natürlich die Stoffsammlung im Laptop. Charakterbögen zu jeder einzelnen Person, die Auskunft geben über: Alter, Haar- und Augenfarbe, Grösse, Beruf, Stimme, Kleidung, besondere Kennzeichen, Auftreten, Charaktereigenschaften etc. Damit ich sie mir vorstellen kann und damit sie anfangen zu leben. Was für eine Herausforderung es sein kann, die adäquate Titelseite zum Roman zu finden, ist auch interessant. Aber das erzähle ich nächstes Mal.</p>



<p>Heute will ich euch was anderes anvertrauen: Als Schriftstellerin schreibe ich gerne. Erfinde Geschichten, oder recherchiere Fakten, die ich in die Fiktion einfliessen lasse. Was ich nicht gerne mache, ist, über mich selbst schreiben. Oder, wie mich gerade meine « Bücherfee » mal wieder gebeten hat, aus dem Nähkästchen zu erzählen. Sprich, Dinge zu verraten, wie:</p>
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<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><em>&#8222;<strong>Hattest du das Ende schon im Kopf als du anfingst? Wo hast du deine Infos her (auch der Kontakt ins Flüchtlingslager, wie kam der zustande)? Gibt es wahre Personen als Vorbilder für deine Protagonisten? Was passiert, wenn das Manuskript fertig ist? Wer darf zuerst lesen? Was hat es mit dem Foto fürs Cover auf sich? Warum findest du es so passend?</strong></em>&#8222;</p></blockquote></figure>



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<p class="has-text-align-left">Es ist ein bisschen, wie eine Köchin zu bitten, ihre Rezepte zu verraten. So empfinde ich es auf jeden Fall. Mein Mann, der nachgewiesenerweise die beste Vinaigrette dieseits und jenseits der Alpen macht, sagt in solchen Fällen eiskalt, aber mit einem Lächeln in den Augen: </p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-default"><p><strong>If I told you I’d have to kill you . </strong></p></blockquote>
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<p>Also, ich mache es so: Ich gebe euch im nächsten Blog ein bisschen Einblick, aber dafür könnt ihr dann auch am Leben bleiben &#8230;</p>



<p> </p>



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		<title>Benzinpreis: Ojeojeoje</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 08:47:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahren]]></category>
		<category><![CDATA[Energiekrise]]></category>
		<category><![CDATA[Spritverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Corona-Krise wird jetzt als bald erledigt erklärt, trotz seit Wochen steigender Inzidenzzahlen. Alle haben die Schnauze voll davon, also verkündet der (noch) zuständige Minister das Ende der Fahnenstange. So einfach ist das auf einmal, ne? Da muss nun für die Öffentlichkeit eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden: Der Benzinpreis! Und dann auch noch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Corona-Krise wird jetzt als bald erledigt erklärt, trotz seit Wochen steigender Inzidenzzahlen. Alle haben die Schnauze voll davon, also verkündet der (noch) zuständige Minister das Ende der Fahnenstange.</p>



<p>So einfach ist das auf einmal, ne?</p>



<p>Da muss nun für die Öffentlichkeit eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden: Der Benzinpreis! Und dann auch noch der für Gas und Heizöl, logischerweise. Die bevorzugte Lösung: Der Staat muss helfen, mal wieder – obwohl er auch diesmal nichts dafür kann, dass Ölländer und Weltwirtschaft den Preis für Rohöl und Gas wieder mal in die Höhe treiben.</p>



<p>Ja, wieder mal. Die älteren unter uns erinnern sich noch an die sog. „Ölkrise“. Damals war der Rohstoff knapp geworden, die Preise gingen steil nach oben, und&#8230; Ja und was? Es wurden autofreie Sonntage eingeführt, und Tages-Fahrverbote abwechselnd für Kfz mit geraden und ungeraden Kennzeichen. Wir können uns nicht daran erinnern, dass es damals einen Riesenaufstand gegeben hätte. Viele fanden es sogar richtig erholsam, am Sonntag mal ungestört auf der Hauptstrasse spazierengehen zu können. Wäre das heute auch noch möglich? Wir bezweifeln das.</p>



<p>Denn nichts, aber auch gar nichts, hat sich im Verhältnis zum Auto geändert: Immer mehr, immer grösser und schwerer, immer schneller. Uns wird schwindlig, wenn wir, von Frankreich kommend, die Aldi- oder Lidl-Parkplätze anschauen: Jede Menge dicke, neue Autos. Die Deutschen ein Volk von Oberförstern.</p>



<p>Immer noch geht die Hälfte aller Fahrtstrecken nicht mal über 10 km, und dank der FDP und den mündigen Bürgern ist erst mal das generelle Tempolimit vom Koalitionstisch. Gegen alle Vernunft, fast noch alleine auf der Welt (siehe unseren Blog dazu); und der Spritverbrauch wird davon auch nicht weniger. Wenn wir alle mal weniger Sprit verbräuchten? Wäre doch gar nicht so schwer, siehe unten.</p>



<p>Vielleicht können wir uns mal bei unseren Nachbarn umschauen: Ja, hier hilft der Staat: 100 € in bar für die ärmeren Haushalte in Frankreich, Erleichterungen bei der Mineralölsteuer woanders; es gibt Mittel und Wege, auch ohne eine Riesen-Bürokratie. Auch in Deutschland könnte man vielleicht beanstanden, dass fast die Hälfte des Treibstoffpreises (nicht für Flug-Kerosin, das ist nicht besteuert!) aus Steuern und Abgaben besteht&#8230;</p>



<p>Aber lasst uns keine falschen Zeichen setzen: Das Ziel muss heissen: Weniger verbrauchen, beim Heizen (auch und vor allem in Geschäften und öffentlichen Gebäuden) und besonders beim Autofahren. Die Niederlande und Dänemark haben auch kein besseres Wetter, aber es gibt dort soviel mehr Menschen, die innerstädtisch mit dem Rad unterwegs sind, nicht wahr? Und muss es denn ein neuer Benzin/Dieselschlucker sein, wo wir doch nur oft im Stau stehen und Parkplätze knapp sind?</p>



<p>Wir wünschen uns statt Aufregung, noch mehr allgemeiner Verdrossenheit und Rufe nach Staat</p>



<ul><li>mehr Eigenverantwortung</li><li>mehr Gelassenheit (hierzu ein Beispiel: Gestern kam im französischen TV als erstes ein Beitrag über die hohen Benzinpreise: Aber kein Gejammer, sondern nur ein Bericht über die Vorteile und den wachsenden Anteil von Car-sharing!)</li><li>und dann doch noch eine Bitte an die neue Regierung, die Deutsche Bahn und unsere Planungsbehörden: Lasst das regionale Schienennetz wieder aufleben! Gebt uns unsere kleinen Strecken und die niedlichen Bahnhöfe wieder zurück! Dann können uns die Spritpreise irgendwann wurscht sein.</li></ul>



<p>Wir danken im voraus.</p>
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		<title>Les Législatives allemandes: Mode d&#8217;emploi pour nos ami(e)s français(es)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 14:55:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Il y a une semaine, les allemands ont voté pour leur nouveau gouvernement. Et il sera nouveau: Après 16 ans, Madame Merkel ne s&#8217;est plus représentée, et il paraît que, pour la première fois depuis des lustres, son partie, les Conservateurs (CDU/CSU) ne sera plus au gouvernement. De plus, tout fait penser qu&#8217;on aura bientôt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Il y a une semaine, les allemands ont voté pour leur nouveau gouvernement. <strong>Et il sera nouveau</strong>: Après 16 ans, Madame Merkel ne s&#8217;est plus représentée, et il paraît que, pour la première fois depuis des lustres, son partie, les Conservateurs (CDU/CSU) ne sera plus au gouvernement. De plus, tout fait penser qu&#8217;on aura bientôt une coalition tripartite sociaux-démocrates (SPD, centre-gauche), Verts (verts comme p.ex. Jadot en France) et Libéraux (FDP, centre-droit) &#8211; inédit.</p>



<p>Pourquoi les vainqueurs, le SPD, ne peuvent-ils pas gouverner seuls, vous vous demandez? La réponse est simple: Parce que, en Allemagne, on a le vote proportionnel, tout-à-fait contraire au vote pour la majorité relative en France. Ce qui veut dire que</p>



<ul><li>tous les partis sont représentés au Parlement selon le nombre des votes reçus, et qu&#8217;il n&#8217;existe pas de „bonus“ pour le vainqueur, et</li><li>que chaque gouvernement (à tous les niveaux) cherche à s&#8217;appuyer sur la majorité absolue des sièges.</li></ul>



<p>Par conséquent, des partis si divers que les Verts et les Libéraux (sans lesquels le SPD n&#8217;aura pas cette majorité) doivent s&#8217;entendre pour à la fin faire coalition avec le SPD, après des négociations certainement très difficiles, et signer et exécuter un „Programme du Gouvernement“ pour les 4 années à venir.</p>



<p>Un exemple: Les Verts cherchent à financer le passage vers une CO2-neutralité par la taxation et des lois plus sévères – alors que les Libéraux n&#8217;en veulent pas du tout, car ils misent sur l&#8217;auto-régulation du marché et de l&#8217;économie. Un point dur pour les trois&#8230;</p>



<p>Pourquoi, vous demanderez maintenant, une telle complication, une perte d&#8217;énergie et de temps? Et une „dilution“ des programmes de chaque parti afin d&#8217;arriver à des compromis pour convenir ce Programme commun?</p>



<p>Là aussi, la réponse est que le système allemand (et la volonté des allemands) veulent que leur gouvernement soit stable car se basant sur <strong>une vraie majorité</strong> des citoyens. Un résultat, comme en France, qu&#8217;on peut gouverner (à tous les niveau) avec une majorité relative, donc très souvent une minorité des voix, serait impensable. Bon, on paye le prix de devoir passer par des longues et difficiles négociations avec ceux qu&#8217;on avait combattu avant. Mais par après, la majorité des allemands se sentira représentée par „leurs“ partis respectifs au gouvernement – ce qui crée une plus grande adhésion et acceptation et évite le „I didn&#8217;t vote for you“ (voir notre dernier Blog).</p>



<p>A vous de voir quel système vous convient mieux; mais quand-même, encore trois petits points:</p>



<ul><li>La participation à ces élections était de 76,6% &#8211; pas mal, eh?</li><li>La droite extrème populiste a perdu des voix: Ils sont toujours à 10,3%, mais leur sujet de prédilection, l&#8217;immigration, était pratiquement inexistant dans la campagne. Du reste, il n&#8217;avaient pas grande chose à dire. Pourtant, en respectant la règle de la proportionnelle, ils seront représentés au Parlement avec 83 sièges sur 735: Pas beau, mais logique&#8230;</li><li>Dans sa campagne il y a trois ans, M. Macron avait promis d&#8217;injecter une bonne prise de proportionnelle dans le scrutin. Alors, il semble que, lui aussi, il trouve du bon dans cette méthode. Peut-être qu&#8217;il le fera la prochaine fois?</li></ul>



<p></p>
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		<title>GEHT WÄHLEN!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 09:55:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Koalition]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Oder: Bitte keine französischen Verhältnisse&#8230; In einer Woche wählt Deutschland seinen neuen Bundestag – und seine neue Regierung. Die Umfragen bestätigen vor allem einen Trend: Die sog. „grossen“ Parteien, Union und SPD, sind nicht mehr die Volksparteien von früher; und eine Koalition von drei Parteien ist schon rechnerisch sehr wahrscheinlich. Denn in Deutschland wird ja [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Oder: Bitte keine französischen Verhältnisse&#8230;</strong></p>



<p>In einer Woche wählt Deutschland seinen neuen Bundestag – und seine neue Regierung. Die Umfragen bestätigen vor allem einen Trend: Die sog. „grossen“ Parteien, Union und SPD, sind nicht mehr die Volksparteien von früher; und eine Koalition von drei Parteien ist schon rechnerisch sehr wahrscheinlich.</p>



<p>Denn in Deutschland wird ja bekanntlich immer versucht, eine Regierung der und für die Mehrheit der Wähler zu bilden. Das heisst Kompromisse, das heisst Kröten schlucken (welcher Grünen-Wähler würde sich z.B. freuen, mit der FDP zu koalieren?), das heisst aber auch, und vor allem, dass sich auch die nächste Bundesregierung und ihre Politik auf eine Mehrheit der Wähler berufen und stützen kann.</p>



<p>Selbstverständlich? Oh nein. Wir haben die Wahlen in den USA verfolgt: Demokraten oder Republikaner, sonst nichts. Und: „The winner takes it all“. Was bedeutet, dass knapp die Hälfte der Wähler am Ende dumm dasteht und sich nicht adäquat vertreten fühlt. Das Land ist gespalten.</p>



<p>So ähnlich sieht es leider auch in Frankreich aus: Macron hat sein Versprechen nicht gehalten und wieder nicht die Verhältniswahl eingeführt. Damit werden wir uns nächstes Jahr wieder auf ein grosses Durcheinander mit vielen Kandidaten im 1. und auf ein Duell im 2. Wahlgang gefasst machen müssen. Und auch hier wird der Gewinner am Ende alles abräumen. Koalitionen sind hier verdächtig und unerwünscht (Absprachen ja, aber davon braucht ja keiner zu wissen) und deshalb kriegt der/diejenige, der/die die meisten Stimmen erhalten hat, eine komfortable Mehrheit dazugeschenkt.</p>



<p>In Klammern: Wir hatten vor den letzten Präsidentschaftswahlen für den kommenden Innenminister einen Text verfasst, der hier in unserer Blogsammlung enthalten ist (auf französisch). Daraus ein Beispiel: In unserer früherem Wohnort war der Bürgermeister mit 51% der abgegebenen Stimmen gewählt worden. Und im Gemeinderat sassen dann 21 Mitglieder seiner Liste und 8 der Opposition, macht 10 Sitze Bonus für den Gewinner. Findet Ihr das gerecht? Wir nicht; und kein Wunder, wenn sich die „Opposition“ und 49% ihrer Wähler untergebuttert fühlen, um nicht zu sagen, verarscht.</p>



<p>Also, gut, dass in Deutschland das Verhältniswahlrecht gilt, mit Direktmandaten und Listen. Und dass dann Koalitionen entstehen, die eine Wählermehrheit widerspiegeln. So fühlen sich mehr Wähler auch repräsentiert und „dabei“.</p>



<p>Allerdings machen uns zwei Dinge doch grosse Sorgen:</p>



<p>Einmal die, trotz Koalitionen und echten Mehrheiten, dass die <strong>Politikverdrossenheit</strong> immer weiter zuzunehmen scheint. Wie oft hören wir: „Ach, die lügen doch alle.“ oder: „Die da oben machen doch sowieso, was sie wollen.“, usw. Kennt Ihr sicher auch, solche Sprüche. Aber wem nützen sie denn? Was soll das denn bitte heissen? <strong>Das erste Mal seit Jahrzehnten kann Deutschland mal was Neues wählen,</strong> auf jeden Fall eine neue Regierung mit neuer Spitze und vielleicht einer neuen Parteien- und Ideenkoalition. Wenn einem das, was wir haben, nicht genug ist oder gar nicht passt, dann kann er am Sonntag für einen Wechsel stimmen. Denn jede Partei, ausser der AfD und den Splitterparteien, könnte in der nächsten Regierung sitzen, mit vielen neuen Köpfen und neuen Ideen.</p>



<p>Also: Hier ist die Chance zu verändern, was uns nicht passt!</p>



<p>Und dann noch (und damit zusammenhängend): <strong>Die Sich-Enthalter</strong>.</p>



<p>Bei den französischen Regionalwahlen sind die meisten Wähler gar nicht erst an die Urnen gegangen (auch hier gibt es einen Blog). Ergebnis: Manche Kandidaten sind schon mit 20% aller wählerberechtigten Bürger gewählt worden. So ähnlich ist übrigens auch Macron am Ende in sein Amt gekommen. Also haben 80% den jeweiligen Amtsinhaber, Gemeinde- Regional- oder Nationalrat, NICHT gewählt! Da ist es mit der Identifikation, mit der Unterstützung natürlich nicht weit her, ne? Und schon hört man wieder: „Den/die kenn ich gar nicht“ oder „Den/die hab ich nicht gewählt.“ Wie sagte der im Dreck sitzende Michael Palin zu König Arthur: „I didn&#8217;t vote for you“.</p>



<p>Und das wollen wir doch nicht, oder?</p>



<p><strong>Also, Leute, bitte wählt</strong>. Ihr habt die Chance zu verändern, neue Leute in wichtige Ämter zu bringen und am Ende das Recht zu haben, sehr dafür oder auch dagegen zu sein und das Maul aufzureissen, wie es Euch beliebt.</p>



<p>Wer nicht wählt, hat diese Chance leider nicht genutzt und sollte sich überlegen, ob er die nächsten vier Jahre vielleicht lieber die Klappe hält. Denn er hat die Politik den anderen überlassen.</p>



<p>Wie heisst es im TV: „Das ist unsere Meinung – und Eure?“</p>
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		<title>Afghanistan II: Show Me the Money!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 15:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst einmal vielen Dank für euren Zuspruch zu unserem Afghanistan-Blog Ende Juli. Darin hatten wir vorausgesagt, bis Ende des Jahres würden die Taliban die Herrschaft (wieder) übernehmen. So kann man sich täuschen: es hat in Wirklichkeit nur ein paar Wochen gebraucht. Na, immerhin waren wir besser gelegen als der CIA, der BND, Herr Maass und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Erst einmal vielen Dank für euren Zuspruch zu unserem Afghanistan-Blog Ende Juli. Darin hatten wir vorausgesagt, bis Ende des Jahres würden die Taliban die Herrschaft (wieder) übernehmen. So kann man sich täuschen: es hat in Wirklichkeit nur ein paar Wochen gebraucht. Na, immerhin waren wir besser gelegen als der CIA, der BND, Herr Maass und alle möglichen „Experten“.</p>



<p>Über den blamablen Abgang des Westens wurde genug berichtet; was soll man da noch sagen? Aber über einen Aspekt haben wir bisher beinahe NICHTS gelesen oder gehört:</p>



<p>WO IST DAS GELD?</p>



<p>Wo sind die 20 Milliarden???</p>



<p>Wir reden hier nicht von den militärischen Kosten der letzten 20 Jahre (das Pentagon hat sie gerade auf 800 Milliarden Dollar geschätzt!?), und schon gar nicht den Tausenden von Toten. Aber wo sind die Milliarden an Aufbauhilfe für das Land geblieben? Wir sehen im TV Schreckliches: Verhungernde Kinder, überforderte Krankenhäuser, leere Geschäfte: Sind wir denn die Einzigen, die sich fragen, wo denn jetzt das Geld ist, das wir, sicherlich mit bester Absicht, in das Land investiert haben?</p>



<p>Und die sich fragen, warum die afghanischen Politiker der letzten Jahre jetzt so sang- und klanglos verschwunden sind? Das Schicksal „ihres“ Landes ihnen so egal zu sein scheint? Vor ein paar Wochen gab es mal eine Meldung in der Tagesschau, nach der der letzte Präsident Ashraf Ghani mit Koffern voller Geld in die Vereinigten Arabischen Emirate abgehauen sei (direkt, nachdem er „seinem“ Volk noch versprochen hatte, für ihre Sicherheit zu sorgen – hatte wohl gemeint, für SEINE Sicherheit&#8230;). Dort kann er ja mit anderen Grössen, wie Juan Carlos von Spanien oder die ehemalige MP von Thailand über die Undankbarkeit der Welt und die besten Anlagen für ihr geklautes Geld debattieren.</p>



<p>Vielleicht trifft er dabei ja auch seinen Vorgänger, Hamid Karzai? Dem und seiner Familie hatte ja schon die US-Expertin Sarah Chayes 2015 in ihrem Buch „Thieves of State“ bescheinigt, sich schamlos auf Kosten seines Landes bereichert zu haben.</p>



<p>Also nochmal: WO IST DAS GELD? WO SIND DIE MILLIARDEN? Sicher wurde Einiges gemacht; aber wir wissen auch, wo und wieviel bei öffentlichen Grossaufträgen in Afghanistan unterwegs „hängengeblieben“ ist. Und wir finden es prima, dass die Geber-Konferenz gerade so grosszügig neue Hilfen für das notleidende afghanische Volk zugesagt hat. Aber wir können nur beten, dass dieses Geld mal auch wirklich diesem, und nur diesem, zugute kommen wird: Nicht den Taliban, nicht den sogenannten „GONGOS“ (das sind angebliche NGOs, die aber von der Regierung selber geleitet werden, eben „Government Operated NGOs“), und nicht von den alten Seilschaften vor Ort, bitte!</p>



<p>Und kann man denn nicht die Konten der Herren Karzai, Ghani und Konsorten abräumen und das Geld nach Afghanistan zurückbringen? Geht nicht, wegen Bankgeheimnis etc.? Nun, es gibt gottseidank Beispiele, dass sowas geht. Leider kennen wir keine aus Deutschland (warum nicht?), aber doch welche aus Frankreich und Belgien. Dort wurden Gelder, Luxusimmobilien und -waren, die ehemalige Machthaber in sogenannten Entwicklungsländern für sich persönlich angehäuft hatten, konfisziert. Der Fachbegriff hier in Frankreich heisst „biens mal acquis“, also ungerechtfertigte Bereicherung, sprich, Korruption und die nachfolgende Geldwäsche.</p>



<p>Hier einige Bespiele: Einziehung des in Frankreich befindlichen Vermögens von Téodorin N. Obiang, Sohn des Präsidenten von Äquatorial-Guinea (darunter 11 Luxuskarrossen!), von der Familie des kongolesischen Präsidenten Sassou Nguesso, von der Tochter des Ex- Präsidenten von Uzbekistan, Karimova (und Rückführung des gestohlenen Geldes!) und dazu 4 Jahre Haft für den Onkel des syrischen Präsidenten Assad, Rifaat.</p>



<p>Bravo, französische Justiz. Helft uns mal: Gab oder gibt es sowas auch woanders, in Deutschland z. B.? Gerne würden wir davon erfahren.</p>



<p>Noch eine Anekdote: In London gibt es seit ein paar Jahren die „Kleptocracy Tours“. Da wird das staunende Publikum per Bus an den Villen und Appartments vorbeigeleitet, die ausländischen Politikern und/oder deren Familien gehören: Staunend, weil es einerseits wundervolle, luxuriöse und sauteure Objekte sieht, und andererseits bewundern muss, wie Menschen mit einem staatlichen Gehalt so viel Geld sparen und dann anlegen konnten. Hmmm?</p>



<p></p>
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		<title>Afghanistan, Ende Juli 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 15:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[So, das wärs erst mal. Die US Soldaten und ihre Kollegen der NATO verlassen das Land. Seit 2001 waren sie dort, zeitweise 140.000, um eine stabile Regierung zu installieren, Werte, Demokratie und Wirtschaft nach westlichem Vorbild zu fördern und den Drogenhandel zu unterbinden. Ach ja, und das Wiederkommen der islamistischen Taliban zu verhindern. Die Bilanz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>So, das wärs erst mal. Die US Soldaten und ihre Kollegen der NATO verlassen das Land. Seit 2001 waren sie dort, zeitweise 140.000, um eine stabile Regierung zu installieren, Werte, Demokratie und Wirtschaft nach westlichem Vorbild zu fördern und den Drogenhandel zu unterbinden. Ach ja, und das Wiederkommen der islamistischen Taliban zu verhindern.</p>



<p>Die Bilanz ist verheerend:</p>



<p>Eine korrupte Regierung folgte der anderen, mittlerweile vom Volk gefürchtet und verachtet. Deren blinde, fast bedingungslose Unterstützung durch den Westen, vor allem die USA, führte dazu, dass die Afghanen mittlerweile genauso schlecht über uns denken, wie über ihre eigenen korrupten Politiker, Beamten und Polizisten. Eine US-Studie schätzt, dass sich die derzeitige Regierung nur noch 6 Monate nach dem Abzug der NATO-Truppen halten wird (also Ende des Jahres?!). Soviel zur Schaffung einer stabilen Regierung und stabiler Verhältnisse.</p>



<p>Werte und Demokratie: Immerhin, es gibt mittlerweile politische Parteien, aber sehr viel haben sie nicht zu sagen. Für ein islamisches Land sind Frauen relativ gut im öffentlichen Leben vertreten. Doch auch hier verhindert die allgegenwärtige und „von oben“ gedeckte Korruption eine weitere Entwicklung. Nach Transparency International ist Afghanistan nach wie vor eines der korruptesten Länder der Welt, was auch Verwaltung und Justiz betrifft: Was haben wir während der 20 Jahre da getan, bzw. nicht getan?</p>



<p>Wirtschaft: Afghanistan hat enorme Bodenschätze (Mineralien), produziert hochwertige Landwirtschaftsprodukte (nicht lachen, zum Opium kommen wir noch) und hat seit 2001 zig Milliarden an Entwicklungshilfe bekommen. Und trotzdem ist es eines der ärmsten Länder der Welt geblieben. Wäre es denn so schwer gewesen, den Menschen in einem solchen Land mit „nur“ 38 Millionen Einwohnern auch nur einen bescheidenen Wohlstand zu verschaffen? Wo sind denn diese Milliarden geblieben, Herr Karzai und Familie? Hier empfehlen wir mal ein Buch: Es heisst „Thieves of State“ und wurde von einer Amerikanerin geschrieben (Sarah Chayes), die mehrere Jahre Beraterin für die US-Regierung in Afghanistan war und miterlebt hat, wie sich die Politiker und ihre Kumpel scham- und grenzenlos bereichert haben, mit Duldung des Westens. Das zu lesen macht richtig wütend.</p>



<p>Und Opium: Nach 20 Jahren, nennen wir es mal Mit-Herrschaft des Westens in Afghanistan, stammen 90% des Heroins der Welt (oder sind es „nur“ 80%, als ob es darauf ankäme) aus den Mohn-Anbaugebieten in – Afghanistan!!! Wie kann das sein? Laut Sarah Chayes geben die Opiumhändler (auch die, die in Regierung und Verwaltung sitzen) den Bauern einfach bessere Darlehen und höhere Preise. Hätte man da nicht mal die NATO-Truppen als „Erntehelfer“ einsetzen müssen? Und danach eine intelligente Wirtschaftspolitik?</p>



<p>Schliesslich, die Taliban: Erst mal, warum sind die immer noch und immer wieder da? Weil die Afghanen unverbesserliche Islamisten sind? Auch hier hat Frau Chayes eine Antwort: Weil das Volk die Schnauze voll davon hat, von korrupten, vom Ausland künstlich am Leben gehaltenen Systemen regiert zu werden. Schnauze voll von Korruption, Gesetzlosigkeit und Vetternwirtschaft. Und davon, dass immer wieder jemand anders ihnen sagt, wo es denn langgehen soll. Wusstet ihr, dass schon im 4. Jahrhundert VOR Christi Alexander der Grosse seinen Schwiegervater als Gouverneur des Hindukusch eingesetzt hat? Seitdem ging es immer so weiter, bis zu den Russen, und jetzt uns. Nun, die Taliban werden in Kürze das Land wieder übernommen haben, und dann mal sehen, ne? Sie versprechen den Afghanen eine saubere Regierung, und viel schlimmer kanns ja eigentlich nicht werden.</p>



<p>„Wir“ sind wenigstens mal raus; und freuen wir uns mit „unseren“ Soldatinnen und Soldaten, dass sie endlich wieder zuhause sind, da wo sie hingehören.</p>



<p>P.S. Wer die schöneren Seiten von Afghanistan und seinem faszinierenden Volk kennenlernen will, dem empfehlen wir noch ein Buch: „Buskaschi oder der Teppich meiner Mutter“, einen Roman von Massum Faryar. Lasst uns seine Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. So ganz unschuldig an ihrem Schicksal sind wir nicht.</p>



<p></p>
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		<title>Sehr geehrter Herr Klingbeil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2021 10:13:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Produktion Hans & Karin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Minister]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[wir wenden uns an Sie in Ihrer Eigenschaft als Generalsekretär der SPD. Wir waren, wie unsere Eltern schon, jahrzehntelang treue SPD-Wähler, aber inzwischen verstehen wir Ihre Strategie überhaupt nicht mehr. Die SPD hat während der letzten Jahre sicher sehr viel Gutes für Deutschland erreicht &#8211; nur ist das für die Wähler nie richtig sichtbar geworden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>wir wenden uns an Sie in Ihrer Eigenschaft als Generalsekretär der SPD. Wir waren, wie unsere Eltern schon, jahrzehntelang treue SPD-Wähler, aber inzwischen verstehen wir Ihre Strategie überhaupt nicht mehr. Die SPD hat während der letzten Jahre sicher sehr viel Gutes für Deutschland erreicht &#8211; nur ist das für die Wähler nie richtig sichtbar geworden. Wir wollen uns jetzt nicht lange über Personalien auslassen, aber das Beispiel, das wir heute im Mittagsmagazin gesehen haben, hat uns geradezu verzweifeln lassen.</p>



<p>Es geht um das Interview der Moderatorin mit der Ministerin S. Die Moderatorin hatte mehrfach versucht, der Ministerin ein paar Worte zu entlocken, wer denn was in der Vergangenheit versäumt hätte (Stichwort Klima). Das wäre doch die perfekte Gelegenheit gewesen zu sagen, was die Ministerin in der Vergangenheit alles versucht hatte, und wie oft sie von ihren Unionskollegen ausgebremst wurde. Dass z.B. ihr neues Klimagesetz von denen stark verwässert worden war. Aber nein: In freundlichstem Ton staatspolitische Floskeln, keine Eigenkritik und vor allem auch keine an den Herren Altmaier, Scheuer, Frau Klöckner etc., den Hauptschuldigen. Was für eine verpasste Riesen-Gelegenheit! Was für ein Mangel an politischem Instinkt! Meine Frau, die selber eine Zeitlang in der Politik war (für eine SPD-Landesregierung), hat sich gar nicht mehr beruhigen können&#8230;</p>



<p>Ich war in den 80er Jahren als Beamter der Kommission beteiligt an der Formulierung der modernen EU-Umweltpolitik. Was mussten wir uns nicht alles anhören von unseren Kollegen (und Kommissaren) der Landwirtschafts-, Wirtschafts und Verkehrspolitik! Aber wir waren von der Richtigkeit unseres Ansatzes überzeugt und sind bissig und stur geblieben &#8211; mit Erfolg. Wir können uns gut vorstellen, was die Frau Ministerin und ihre Mitarbeiter alles haben durchmachen müssen &#8211; aber ist Leisetreten da die richtige Antwort? Insofern hat sie nicht nur der SPD, sondern auch ihrer Politik und letztlich der Umwelt keinen Dienst erwiesen.</p>



<p>Unser Vorschlag: Stimmen Sie, wenn nötig auch mit externen Profis, Ihre Minister, Staatssekretäre etc. doch endlich darauf ein, dass sie sich nun im Wahlkampf befinden! Keine Schlammschlacht, aber runter mit den Samthandschuhen und Tacheles reden. Die SPD hat sich lange genug brav und staatsmännisch gebärdet &#8211; mit dem Erfolg, den wir jetzt sehen. Die Bürger haben ein Recht auf klare Aussagen, auch wenns jemandem weh tut &#8211; mit Recht.</p>



<p>Und eine Bitte: Bitte keine Antwort einer/eines Fraktionsassistentin &#8222;Der Herr Generalsekretär hat&#8230;mit Aufmerksamkeit gelesen und dankt&#8230;&#8220;. Wir werden ja im Fernsehen und in der Presse sehen, wie es weitergeht bis September.</p>



<p>Beste Grüsse,</p>



<p>Karin Bohr-Jankowski<br>Hans Jankowski</p>



<p>(Thüringen und Burgund)</p>
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		<title>Féminicides in Frankreich, Teil 4:</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 08:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Hoffnung und Ermutigung Wir haben gestern über Félix geschrieben: Einen Polizisten, der sich in einer speziellen Dienststelle für den Schutz von Missbrauchsopfern engagiert. Diese heisst „Haus des Vertrauens und des Schutzes der Familien“ und koordiniert die Arbeit von staatlichen Stellen, Schulen, Richtern, Krankenhäusern, privaten Organisationen zum Opferschutz und sogar Sportverbänden. Es gibt in Frankreich über [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Hoffnung und Ermutigung</strong></p>



<p>Wir haben gestern über Félix geschrieben: Einen Polizisten, der sich in einer speziellen Dienststelle für den Schutz von Missbrauchsopfern engagiert. Diese heisst „Haus des Vertrauens und des Schutzes der Familien“ und koordiniert die Arbeit von staatlichen Stellen, Schulen, Richtern, Krankenhäusern, privaten Organisationen zum Opferschutz und sogar Sportverbänden.</p>



<p>Es gibt in Frankreich über 50 dieser „Häuser“, und sie bieten den o.g. Stellen folgendes an:</p>



<p>-Praktische Hilfe, vor allem bei besonders sensiblen Befragungen (Kinder!)</p>



<p>-Analysen und Tips für andere Polizeidienststellen</p>



<p>-Weiterbildung und Sensibilisierung</p>



<p>-Einbindung der örtlichen Stellen</p>



<p>Das klingt erst einmal etwas akademisch; aber wir wissen von Félix, und wir können uns das auch lebhaft vorstellen, was das in Wirklichkeit bedeuten kann: In einer Wirklichkeit voller Missbrauch und Gewalt einerseits und Ignoranz und Wegschauen andererseits, in der die Opfer zwischen diesen Mahlsteinen zerrieben werden.</p>



<p>Deshalb haben wir ihn gebeten, uns mehr von seiner täglichen Arbeit zu erzählen; und wir werden es an dieser Stelle an Euch weitergeben, ja? Wie immer, sind wir dann gespannt auf Eure Kommentare und Nachfragen.</p>



<p>Noch was Ermutigendes, und vielleicht auch das eine Idee für Deutschland und andere Länder: Auf unserem Kassenzettel vom örtlichen „Intermarché“ (vergleichbar mit REWE oder Edeka in Deutschland) haben wir folgenden Text gefunden:</p>



<p>„Opfer von häuslicher Gewalt? Rufen Sie die 3919 („Schluss mit Gewalt“) an, in Notfällen die 17 oder per SMS die 114.“</p>



<p>Bravo dem Intermarché für diesen Eintrag, aber auch dem Erfinder des Textes: Denn er/sie geht zu Recht davon aus, dass in erster Linie die Frauen den Einkauf machen und dabei den Zettel lesen können. Wir wissen nicht, wieviele es tun und wieviele darauf reagieren; aber es ist ein Angebot, und eine kleine Hilfestellung, ne?</p>
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		<title>Das Impfen in France, Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 08:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Impfen]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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					<description><![CDATA[oder So kann man sich täuschen Wie haben wir gestern geschrieben: Wenig Widerstand gegen Präsident Macrons neue Massnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-Delta (siehe unseren Blog vom 14.7.21)? Da hätten wir wohl die Protest-DNA der Franzosen unterschätzt? Von wegen. Zwar sind weiterhin die Impfstellen überlaufen, aber andererseits hat sich nun der Protest doch geregt: Besonders [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>oder</strong></p>



<p><strong>So kann man sich täuschen</strong></p>



<p>Wie haben wir gestern geschrieben: Wenig Widerstand gegen Präsident Macrons neue Massnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-Delta (siehe unseren Blog vom 14.7.21)? Da hätten wir wohl die Protest-DNA der Franzosen unterschätzt?</p>



<p>Von wegen. Zwar sind weiterhin die Impfstellen überlaufen, aber andererseits hat sich nun der Protest doch geregt: Besonders in Paris, aber auch Strassburg, sind 19.000 Menschen auf die Strasse gegangen, um sich gegen die Pflicht zum „pass sanitaire“, dem Gesundheitspass, und die Impfpflicht für die Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens zu wehren. Wir hatten uns also um einen Tag getäuscht! Klar, besser Putz am Nationalfeiertag, als am Dienstag direkt nach Macrons Ansprache.</p>



<p>Hätten wir uns denken können. Und leider wiederum Gewalt: Das scheint auch hier unumgänglich zu sein: Erst privates Meckern, dann Grollen, und am Ende krachts, gemäss dem Muster der französischen Revolution vor genau 232 Jahren und einem Tag. Also auch das ein Teil der französischen Protestkultur, im Vergleich zur mehr verbalen in Deutschland. Insofern haben wir das schon richtig gesehen, minus 1 Tag 🙂 . Aber, im Gegensatz zu Deutschland, finden die nächsten grossen Wahlen erst im April 2022 statt. Da wird sich die Regierung noch keine grossen Sorgen machen. Oder?</p>
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