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	<title>Weltgeschehen &#8211; karinbjankowski.de</title>
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	<description>Webseite von Autorin Karin B. Jankowski</description>
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	<title>Weltgeschehen &#8211; karinbjankowski.de</title>
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		<title>Afghanistan, Ende Juli 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 15:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[So, das wärs erst mal. Die US Soldaten und ihre Kollegen der NATO verlassen das Land. Seit 2001 waren sie dort, zeitweise 140.000, um eine stabile Regierung zu installieren, Werte, Demokratie und Wirtschaft nach westlichem Vorbild zu fördern und den Drogenhandel zu unterbinden. Ach ja, und das Wiederkommen der islamistischen Taliban zu verhindern. Die Bilanz [&#8230;]]]></description>
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<p>So, das wärs erst mal. Die US Soldaten und ihre Kollegen der NATO verlassen das Land. Seit 2001 waren sie dort, zeitweise 140.000, um eine stabile Regierung zu installieren, Werte, Demokratie und Wirtschaft nach westlichem Vorbild zu fördern und den Drogenhandel zu unterbinden. Ach ja, und das Wiederkommen der islamistischen Taliban zu verhindern.</p>



<p>Die Bilanz ist verheerend:</p>



<p>Eine korrupte Regierung folgte der anderen, mittlerweile vom Volk gefürchtet und verachtet. Deren blinde, fast bedingungslose Unterstützung durch den Westen, vor allem die USA, führte dazu, dass die Afghanen mittlerweile genauso schlecht über uns denken, wie über ihre eigenen korrupten Politiker, Beamten und Polizisten. Eine US-Studie schätzt, dass sich die derzeitige Regierung nur noch 6 Monate nach dem Abzug der NATO-Truppen halten wird (also Ende des Jahres?!). Soviel zur Schaffung einer stabilen Regierung und stabiler Verhältnisse.</p>



<p>Werte und Demokratie: Immerhin, es gibt mittlerweile politische Parteien, aber sehr viel haben sie nicht zu sagen. Für ein islamisches Land sind Frauen relativ gut im öffentlichen Leben vertreten. Doch auch hier verhindert die allgegenwärtige und „von oben“ gedeckte Korruption eine weitere Entwicklung. Nach Transparency International ist Afghanistan nach wie vor eines der korruptesten Länder der Welt, was auch Verwaltung und Justiz betrifft: Was haben wir während der 20 Jahre da getan, bzw. nicht getan?</p>



<p>Wirtschaft: Afghanistan hat enorme Bodenschätze (Mineralien), produziert hochwertige Landwirtschaftsprodukte (nicht lachen, zum Opium kommen wir noch) und hat seit 2001 zig Milliarden an Entwicklungshilfe bekommen. Und trotzdem ist es eines der ärmsten Länder der Welt geblieben. Wäre es denn so schwer gewesen, den Menschen in einem solchen Land mit „nur“ 38 Millionen Einwohnern auch nur einen bescheidenen Wohlstand zu verschaffen? Wo sind denn diese Milliarden geblieben, Herr Karzai und Familie? Hier empfehlen wir mal ein Buch: Es heisst „Thieves of State“ und wurde von einer Amerikanerin geschrieben (Sarah Chayes), die mehrere Jahre Beraterin für die US-Regierung in Afghanistan war und miterlebt hat, wie sich die Politiker und ihre Kumpel scham- und grenzenlos bereichert haben, mit Duldung des Westens. Das zu lesen macht richtig wütend.</p>



<p>Und Opium: Nach 20 Jahren, nennen wir es mal Mit-Herrschaft des Westens in Afghanistan, stammen 90% des Heroins der Welt (oder sind es „nur“ 80%, als ob es darauf ankäme) aus den Mohn-Anbaugebieten in – Afghanistan!!! Wie kann das sein? Laut Sarah Chayes geben die Opiumhändler (auch die, die in Regierung und Verwaltung sitzen) den Bauern einfach bessere Darlehen und höhere Preise. Hätte man da nicht mal die NATO-Truppen als „Erntehelfer“ einsetzen müssen? Und danach eine intelligente Wirtschaftspolitik?</p>



<p>Schliesslich, die Taliban: Erst mal, warum sind die immer noch und immer wieder da? Weil die Afghanen unverbesserliche Islamisten sind? Auch hier hat Frau Chayes eine Antwort: Weil das Volk die Schnauze voll davon hat, von korrupten, vom Ausland künstlich am Leben gehaltenen Systemen regiert zu werden. Schnauze voll von Korruption, Gesetzlosigkeit und Vetternwirtschaft. Und davon, dass immer wieder jemand anders ihnen sagt, wo es denn langgehen soll. Wusstet ihr, dass schon im 4. Jahrhundert VOR Christi Alexander der Grosse seinen Schwiegervater als Gouverneur des Hindukusch eingesetzt hat? Seitdem ging es immer so weiter, bis zu den Russen, und jetzt uns. Nun, die Taliban werden in Kürze das Land wieder übernommen haben, und dann mal sehen, ne? Sie versprechen den Afghanen eine saubere Regierung, und viel schlimmer kanns ja eigentlich nicht werden.</p>



<p>„Wir“ sind wenigstens mal raus; und freuen wir uns mit „unseren“ Soldatinnen und Soldaten, dass sie endlich wieder zuhause sind, da wo sie hingehören.</p>



<p>P.S. Wer die schöneren Seiten von Afghanistan und seinem faszinierenden Volk kennenlernen will, dem empfehlen wir noch ein Buch: „Buskaschi oder der Teppich meiner Mutter“, einen Roman von Massum Faryar. Lasst uns seine Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. So ganz unschuldig an ihrem Schicksal sind wir nicht.</p>



<p></p>
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		<title>Regionalwahlen in Frankreich, Juni 2021: Eine gute und eine schlechte Nachricht &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin B. Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 13:45:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die erste Runde der Regionalwahlen in Frankreich ist vorbei. Und siehe da: Dieultrarechte Le-Pen-Partei (jetzt: Rassemblement National, vorher Front National) hatwider alles Erwarten nicht gut abgeschnitten. Sie liegt nur noch im Südosten knappvorne, und wahrscheinlich wird sie auch dort in der Stichwahl am Sonntag von einerMitte-Links Koalition geschlagen werden. Das lässt uns auch für diePräsidentschaftswahlen [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-text-align-left">Die erste Runde der Regionalwahlen in Frankreich ist vorbei. Und siehe da: Die<br>ultrarechte Le-Pen-Partei (jetzt: Rassemblement National, vorher Front National) hat<br>wider alles Erwarten nicht gut abgeschnitten. Sie liegt nur noch im Südosten knapp<br>vorne, und wahrscheinlich wird sie auch dort in der Stichwahl am Sonntag von einer<br>Mitte-Links Koalition geschlagen werden. Das lässt uns auch für die<br>Präsidentschaftswahlen nächstes Jahr hoffen, bei denen wiederum ein Duell Macron ./.<br>Le Pen erwartet wird. (Obwohl die Macron-Partei mangels örtlicher und regionaler<br>Verankerung noch viel schlechter abgeschnitten hat.)<br><br>Soweit die gute Nachricht. Die schlechte: Eine Wahlbeteiligung von 33%! Ja, richtig:<br>Zwei Drittel der Wähler sind nicht hingegangen, und, noch schlimmer, die allermeisten<br>davon Jungwähler. Zur Erinnerung: Die letzten Landtagswahlen in Deutschland<br>(Sachsen-Anhalt) hatten eine Beteiligung von über 60 %. Nicht berauschend, aber<br>praktisch das Doppelte wie in Frankreich.<br><br>Die Gründe: Demokratieverdrossenheit? Mangel an packenden Themen? An<br>interessanten Kandidaten? Ja, all das, aber auch noch was: Die traditionell und so<br>gewollt schwache und kaum sichtbare Rolle der Regionen in der französischen Politik.<br>Nur wenige wissen, und noch weniger interessieren sich dafür, welche Befugnisse,<br>welche Aufgaben sie überhaupt haben und für welche Politiken sie stehen. Die<br>Franzosen sprechen von einem „millefeuille administratif“: Einer Aufsplitterung von<br>Kompetenzen bis zur Unkenntlichkeit. Und am Ende entscheidet sowieso Paris. Also,<br>warum regional wählen?<br><br>Nun mehren sich auch hier die Stimmen nach mehr Föderalismus. Warum sollen die<br>Regionen in Frankreich nicht dastehen wie die deutschen Länder? Würde das nicht die<br>Wähler motivieren und an die Urnen bringen? Sich mehr einzubringen, wenn es um das<br>Interesse ihrer eigenen Region gibt und sie ihre Politiker persönlich kennen?<br><br>Zugegeben: Vor ein paar Monaten wäre es uns schwer gefallen, dem deutschen<br>Föderalismus das Wort zu reden. Das Durcheinander in der Corona-Krise war ja kaum<br>zu ertragen. Aber ist es nicht besser, auf die Herren Söder, Laschet und Konsorten zu<br>schimpfen, als sie nicht zu kennen? Als zuhause zu bleiben und zu hoffen, dass<br>irgendwer irgendwie irgendwo über unser Leben mitentscheidet?<br><br>Mal sehen, was die Stichwahlen hier weiter bringen. Und ob sich vielleicht hier mal was<br>tut in Sachen Regionen und ihre Rolle im politischen Leben?</p>
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		<title>Der Staat als Reparatur-Betrieb des Kapitalismus?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin B. Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2020 17:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Mal vorweg: Wir sind keine Kommunisten. Aber was Marx, Lenin, Habermas und die Studentenbewegung der 60er und 70er Jahren gesagt haben, ist nicht alles falsch. Nehmen wir mal die Mär vom freien Kapitalismus als das System, das uns alle glücklich macht – vorausgesetzt, der Staat schafft ihm den maximalen Freiraum und hält sich dann aus [&#8230;]]]></description>
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<p>Mal vorweg: Wir sind keine Kommunisten. Aber was Marx, Lenin, Habermas und die Studentenbewegung der 60er und 70er Jahren gesagt haben, ist nicht alles falsch.</p>



<p>Nehmen wir mal die Mär vom freien Kapitalismus als das System, das uns alle glücklich macht – vorausgesetzt, der Staat schafft ihm den maximalen Freiraum und hält sich dann aus dem Wirtschaftsleben raus. Na, irgendwie kann man schon dran glauben, so gut, wie es uns schon seit langem geht, ne?</p>



<p>Nur, was sehen wir denn in Krisenzeiten? Eurokrisen? Finanzkrise 2008? Corona 2020? Die Unternehmen und ihre Verbände, die immer den (neo)liberalen Staat beschwören, flüchten sich jetzt unter die Flügel des Staates und wollen Hilfe, sprich Geld: Beihilfen am liebsten, aber Kredite tuns auch. Natürlich treffen solche Krisen fast alle hart: Das Geld wird knapp (vergessen wir mal nicht die Millionen, bei denen das Geld schon immer knapp war, die Arbeitslosen, die Alleinerziehenden, die Migranten, Studenten, usw.), der Absatz und damit der Umsatz bricht ein. Die Nachrichten sind voll davon, und wir werden uns hier nicht darüber lustig machen.</p>



<p>ABER: Eine Story hinter all denen fehlt doch. Haben diese Unternehmen, mittel oder gross, denn in der Vergangenheit nichts verdient? Nichts beiseitegelegt? Da sagt ein Hotelier in die Kamera: Eine Woche Verdienstausfall gleich 40.000 € Verlust! Hallo? 40.000 € Einnahmen pro Woche normalerweise, ja? Na, da kann man nur gratulieren, das ist in einer Woche mehr als das Durchschnitts-einkommen der Deutschen <strong>im Jahr!</strong> Wollen Sie mehr Beispiele? ARD und ZDF sind gerne gefällig.</p>



<p>Und nun der Schlager: adidas will von der staatlichen Bank 1 bis 2 Milliarden an Krediten. Ja, die mit den drei Streifen, die in den letzten Jahren bombig verdient haben mit einem simplen Geschäftsmodell: In Billiglohnländern, manchmal unter schlimmen Bedingungen, produzieren und dann teuer bei uns und in der ganzen Welt verkaufen. Und nun: Nichts verdient, nichts gespart, und der Altmeier (der mit „Arbeitsplätze, Arbeitsplätze!“) wird’s schon richten?</p>



<p>Na, hoffentlich nicht. Das wäre ja, als würde man einer grossen Bank Geld geben, weil sie selber keins mehr hat, auch unsere Ersparnisse nicht. Was? Ist schon geschehen, 2008 und danach? Commerzbank usw.? Na, da ist der Spruch, dass unser Staat sich als Reparaturbetrieb des Kapitalismus versteht, wohl doch nicht so verkehrt.</p>
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		<title>Das Gebot der Stunde: Solidarität in Europa – Fortsetzung folgt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin B. Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 15:15:25 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum denn keine Euro-Bonds? Wieder einmal haben wir es geschafft: Aus reiner Überheblichkeit eine riesen Chance verpasst, den Menschen zu zeigen, dass Europa zusammenhält, auch und gerade wenn es schwierig wird. Wir würden es gerne vermeiden zu sagen „Wir haben recht gehabt!“, aber in unserem Büchlein von 2010 (zu finden auf dieser Webseite) hatten wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Warum denn keine Euro-Bonds?</strong></p>



<p></p>



<p>Wieder einmal haben wir es geschafft: Aus reiner Überheblichkeit eine riesen Chance verpasst, den Menschen zu zeigen, dass Europa zusammenhält, auch und gerade wenn es schwierig wird.</p>



<p>Wir würden es gerne vermeiden zu sagen „Wir haben recht gehabt!“, aber in unserem Büchlein von 2010 (zu finden auf dieser Webseite) hatten wir schon gegen das Ende der Solidarität angeschrieben.</p>



<p>Und seither: Abschaffung europäischer Werte, Abschottung der Grenzen, und jetzt wieder die Weigerung, diese Eurobonds (eine Art gemeinsame EU-Aktien, um günstige Kredite für alle Mitgliedstaaten zu bekommen) einzuführen. Wie oft in den letzten Jahren haben gerade die deutschen Krämerseelen europäische Ideen kaputtgemacht? Wie oft den französischen Präsidenten Macron im Regen stehen lassen? Und dabei vergessen, oder bewusst verschwiegen, dass gerade Deutschland an unseren Nachbarn (und Freunden!) bombig verdient und auch deswegen jetzt so gut dasteht?</p>



<p>Wir haben es damals in Griechenland gesehen: Das Meiste der europäischen Hilfsgelder ist gleich wieder nach Deutschland zurückgeflossen: Die Banken, Siemens (U-Bahn Athen), Fraport (int. Flughafen Athen), Hoch- und Tiefbau (Autobahnen und Bahnstrecken), usw., usw. Wieviele Menschen kennen diese Fakten? Wieviel wurde darüber berichtet? Keine Schlagzeile wert gewesen?</p>



<p>Ja, wir und unsere Kollegen hatten damals recht: Die europäische Solidarität geht langsam zu Ende – vielleicht ist sie es schon.</p>



<p>Ein Lichtblick: Endlich kommen ab Montag, den 6.4.2020 eintausendsechshundert unbegleitete, von Krieg und Elend traumatisierte Kinder und Jugendliche aus den menschenunwürdigen Flüchtlingslagern raus. Acht von 27 Mitgliedstaaten haben sich zu ihrer Aufnahme bereit erklärt, auch Deutschland.</p>



<p>Bravo für diese 8, und zum Teufel mit den anderen 19!!!</p>



<p>Solidarität sieht anders aus; vielleicht wäre Ungarn nicht der einzige Kandidat für einen neuen Exit?</p>
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		<title>Orban mit seinen eigenen Waffen schlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin B. Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 22:17:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Schauen wir uns zuerst die Fakten an: Seit 10 Jahren mühseliger Kleinarbeit, die Demokratiebewegung in Ungarn WIEDER gegen Null zu fahren, benutzt Herr Orban nun die&#160; Coronakatastrophe zur endgültigen Auflösung der Gewaltenteilung in seinem Land. Ohne zeitliche Begrenzung. Es ist ja nicht so, dass sich die Regierungschefs VIELER anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, und auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Schauen wir uns zuerst die Fakten an:</p>



<p>Seit 10 Jahren mühseliger Kleinarbeit, die Demokratiebewegung in Ungarn WIEDER gegen Null zu fahren, benutzt Herr Orban nun die&nbsp; Coronakatastrophe zur endgültigen Auflösung der Gewaltenteilung in seinem Land. Ohne zeitliche Begrenzung.</p>



<p>Es ist ja nicht so, dass sich die Regierungschefs VIELER anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union, und auch die europäischen Institutionen selbst,&nbsp; sich nicht seit Jahren schon die Frage gestellt haben, wie man Mitgliedstaaten, die so offensichtlich und kaltblütig gegen die europäischen Werte und Standards verstossen, „loswerden“ könnte. Statt sie weiter mit Fördergeldern (unser aller Steuergelder!) auch noch unterstützen zu MÜSSEN.</p>



<p>Aber trotz wichtiger Reformversuche der Europäischen Verträge, von Lissabon über Amsterdam und Nizza, haben wir &#8211; weil wir alle sind Europa &#8211; es nicht geschafft das Prinzip der Einstimmigkeit abzuschaffen.</p>



<p>Warum nicht?</p>



<p>Weil auch dieser Beschluss einstimmig erfolgen müsste.</p>



<p>ABER nicht in Zeiten von Corona!</p>



<p>Wir haben nicht nur eine Krise, sondern einen weltweiten Ausnahmezustand. Warum soll Europa sich weiter an die Einstimmigkeit halten?</p>



<p>Wer hat den Mut in Europa, diese einmalige Chance zu nutzen und einen Prozess in Gang zu setzen, die Verträge dahingehend zu ändern, MEHR Demokratie zu schaffen. Und nicht weiter mit einem totalitären Machthaber wie Victor Orban an einem Tisch sitzen zu müssen.</p>



<p>Bevor der Orbanvirus auch noch andere ansteckt!</p>
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		<title>„Boris Becker redet Corona Krise klein &#8230;“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin B. Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 22:11:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Das war eine Schlagzeile am 1. April 2020 unter news-t-online. Ich habe den Artikel nicht angeklickt, wie so oft bei Meldungen dieser Art, die mich einfach nur erschlagen. Waren da nicht noch andere, die vor ein paar Tagen und Wochen ähnlich qualifizierte Meinungen von sich gaben? Mir fallen da Persönlichkeiten wie Donald Trump, Boris Johnson [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das war eine Schlagzeile am 1. April 2020 unter news-t-online. Ich habe den Artikel nicht angeklickt, wie so oft bei Meldungen dieser Art, die mich einfach nur erschlagen.</p>



<p>Waren da nicht noch andere, die vor ein paar Tagen und Wochen ähnlich qualifizierte Meinungen von sich gaben? Mir fallen da Persönlichkeiten wie Donald Trump, Boris Johnson und Jair Bolsonaro ein. Aber die verbreiteten ihre Meinung nicht an einem 1. April.</p>



<p>Vielleicht ist das von Bumm Bumm Boris ja auch nur ein schlechter Aufschlag. Und er kann ihn beim zweiten Mal besser platzieren.</p>



<p>Was mich und viele andere, mit denen ich darüber gesprochen habe, wirklich erstaunt, ist, wie gerade die eben genannten Politiker es sich leisten können, eine so gefährliche – lebensbedrohliche – Situation wie Covid19, von einer Woche zur anderen DIAMETRAL einzuschätzen. Und das mit katastrophalen Folgen, wie wir jetzt in England und den USA sehen.</p>



<p>Aber wer nimmt es ihnen übel? Übel im Sinne von Nachhaltigkeit. Die Umfragen in den USA bestätigen keinen Rückgang der Begeisterung für ihren derzeitigen Präsidenten.</p>



<p>ICH würde gerne die genannten Herren – es ist sicherlich Zufall, das da keine Frau dabei ist – zu einem längeren Aufenthalt nach Norditalien einladen. Dort mitzuhelfen in einem der überfüllten Krankenhäuser. Und wenn sie es dann noch nicht so ganz verstanden hätten, würde ich sie einladen, dort vorbeizuschauen, wo die Leichen aufbewahrt werden, bevor sie ohne Familien und Freunde beigesetzt werden müssen. Aber vielleicht brauchen sie ja bald nicht mehr so weit zu reisen &#8230;</p>



<p>Wie hat Einstein schon gesagt:</p>



<p>„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“</p>
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