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	<title>Co-Produktion Hans &amp; Karin &#8211; karinbjankowski.de</title>
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	<description>Webseite von Autorin Karin B. Jankowski</description>
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	<title>Co-Produktion Hans &amp; Karin &#8211; karinbjankowski.de</title>
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		<title>Sehr geehrter Herr Klingbeil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2021 10:13:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Produktion Hans & Karin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[wir wenden uns an Sie in Ihrer Eigenschaft als Generalsekretär der SPD. Wir waren, wie unsere Eltern schon, jahrzehntelang treue SPD-Wähler, aber inzwischen verstehen wir Ihre Strategie überhaupt nicht mehr. Die SPD hat während der letzten Jahre sicher sehr viel Gutes für Deutschland erreicht &#8211; nur ist das für die Wähler nie richtig sichtbar geworden. [&#8230;]]]></description>
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<p>wir wenden uns an Sie in Ihrer Eigenschaft als Generalsekretär der SPD. Wir waren, wie unsere Eltern schon, jahrzehntelang treue SPD-Wähler, aber inzwischen verstehen wir Ihre Strategie überhaupt nicht mehr. Die SPD hat während der letzten Jahre sicher sehr viel Gutes für Deutschland erreicht &#8211; nur ist das für die Wähler nie richtig sichtbar geworden. Wir wollen uns jetzt nicht lange über Personalien auslassen, aber das Beispiel, das wir heute im Mittagsmagazin gesehen haben, hat uns geradezu verzweifeln lassen.</p>



<p>Es geht um das Interview der Moderatorin mit der Ministerin S. Die Moderatorin hatte mehrfach versucht, der Ministerin ein paar Worte zu entlocken, wer denn was in der Vergangenheit versäumt hätte (Stichwort Klima). Das wäre doch die perfekte Gelegenheit gewesen zu sagen, was die Ministerin in der Vergangenheit alles versucht hatte, und wie oft sie von ihren Unionskollegen ausgebremst wurde. Dass z.B. ihr neues Klimagesetz von denen stark verwässert worden war. Aber nein: In freundlichstem Ton staatspolitische Floskeln, keine Eigenkritik und vor allem auch keine an den Herren Altmaier, Scheuer, Frau Klöckner etc., den Hauptschuldigen. Was für eine verpasste Riesen-Gelegenheit! Was für ein Mangel an politischem Instinkt! Meine Frau, die selber eine Zeitlang in der Politik war (für eine SPD-Landesregierung), hat sich gar nicht mehr beruhigen können&#8230;</p>



<p>Ich war in den 80er Jahren als Beamter der Kommission beteiligt an der Formulierung der modernen EU-Umweltpolitik. Was mussten wir uns nicht alles anhören von unseren Kollegen (und Kommissaren) der Landwirtschafts-, Wirtschafts und Verkehrspolitik! Aber wir waren von der Richtigkeit unseres Ansatzes überzeugt und sind bissig und stur geblieben &#8211; mit Erfolg. Wir können uns gut vorstellen, was die Frau Ministerin und ihre Mitarbeiter alles haben durchmachen müssen &#8211; aber ist Leisetreten da die richtige Antwort? Insofern hat sie nicht nur der SPD, sondern auch ihrer Politik und letztlich der Umwelt keinen Dienst erwiesen.</p>



<p>Unser Vorschlag: Stimmen Sie, wenn nötig auch mit externen Profis, Ihre Minister, Staatssekretäre etc. doch endlich darauf ein, dass sie sich nun im Wahlkampf befinden! Keine Schlammschlacht, aber runter mit den Samthandschuhen und Tacheles reden. Die SPD hat sich lange genug brav und staatsmännisch gebärdet &#8211; mit dem Erfolg, den wir jetzt sehen. Die Bürger haben ein Recht auf klare Aussagen, auch wenns jemandem weh tut &#8211; mit Recht.</p>



<p>Und eine Bitte: Bitte keine Antwort einer/eines Fraktionsassistentin &#8222;Der Herr Generalsekretär hat&#8230;mit Aufmerksamkeit gelesen und dankt&#8230;&#8220;. Wir werden ja im Fernsehen und in der Presse sehen, wie es weitergeht bis September.</p>



<p>Beste Grüsse,</p>



<p>Karin Bohr-Jankowski<br>Hans Jankowski</p>



<p>(Thüringen und Burgund)</p>
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		<title>Nach Corona: Zurück zur Anormalität?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 11:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Produktion Hans & Karin]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
		<category><![CDATA[kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja, auch wir wollen es gerne glauben: Corona geht langsam davon (nicht nur aus den Schlagzeilen), und wir haben es geschafft. Wobei „Wir“ heisst, wir in Europa. Woanders sieht es schlimm aus, und hoffen wir, dass der Virus von dort nicht wieder zurückkommt! Man liest jetzt viel Schlaues, was uns die Krise gelehrt hat. Wir [&#8230;]]]></description>
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<p>Ja, auch wir wollen es gerne glauben: Corona geht langsam davon (nicht nur aus den Schlagzeilen), und wir haben es geschafft. Wobei „Wir“ heisst, wir in Europa. Woanders sieht es schlimm aus, und hoffen wir, dass der Virus von dort nicht wieder zurückkommt!</p>



<p>Man liest jetzt viel Schlaues, was uns die Krise gelehrt hat. Wir sind auch nicht schlauer, aber Einiges wollen wir doch sagen:</p>



<ul><li>Ein solches Unheil, Pandemie, Naturkatastrophe, Finanzkrise, was auch immer, zeigt unbarmherzig auf, wo schlecht regiert und schlecht vorgesorgt wird: Kein Zufall, dass es gerade in Brasilien und den USA soviel Tote gibt; kein Zufall, dass gerade in den ärmsten Ländern (mit Ausnahme Afrikas – noch?) eine Hungersnot dazugekommen ist. Über dieses Thema – Armut und Entwicklungshilfe – kommt demnächst noch ein Blog, also belassen wir es erstmal dabei.</li><li>Schade, dass sich ausgerechnet jetzt soviel Ablehnung über die Corona-Massnahmen in Deutschland und überall in Europa Luft macht. Sprechen die Zahlen der Todesfälle nicht für sich? Zig-tausende um uns herum, ca. 28.000 in Frankreich, ca. 37.000 in UK, ca. 29.000 in Spanien&nbsp; und über 32.000 in Italien. Und in Deutschland, dem bevölkerungsreichsten Land der EU? 8261, am 23.5.20! Da kann ja nicht ALLES falsch gewesen sein, meinen wir. Es wurden Grundrechte eingeschränkt, richtig, aber nur für eine bestimmte Zeit und eine reelle Ausnahmesituation. In Frankreich waren die Massnahmen viel drastischer – aber eben verhältnismässig.&nbsp; Lieber mehr Tote für mehr Freiheit? Jedem seine Meinung, aber wir halten uns an das Ergebnis.</li></ul>



<p>Unsere Regierenden (wir sprechen hier in erster Linie von Deutschland und Frankreich, aber warum nicht auch in der ganzen EU?) haben am Ende Schlimmeres verhindert. Keiner von ihnen, wie von uns auch, hatte irgendeine Erfahrung mit einer solchen Herausforderung. Keiner konnte wissen, was genau angemessen und verhältnismässig war. Und trotzdem&#8230;</p>



<ul><li>Das gilt auch für die 156 Milliarden Hilfe für die Menschen und die Wirtschaft in Deutschland und ca. 100 Milliarden in Frankreich. Corona hat uns unvermutet und unverschuldet getroffen, und ein Staat ist dazu da, sich um das Wohl seiner Bürger zu kümmern. Also weg mit der Schwarzen Null, und her mit den Milliarden. Wie sagte Adenauer schon: „Wat mer mit Jeld machen können, machen mer mit Jeld“. Und wer jetzt über die Neu-Schulden und künftige Generationen jammert, der sollte mal überlegen: Wo kommt denn unser Wohlstand (und der unserer Nachfolger) her, wenn Menschen <strong>heute</strong> nichts mehr verdienen (und deshalb nichts mehr ausgeben können) und Selbstständige, Geschäfte und Unternehmen jetzt zumachen müssen (und deshalb keine Steuern mehr zahlen)?</li><li>Na klar, auch wir haben da unsere Bauchschmerzen. Zu hören, dass Lufthansa Milliarden will, ohne dass der Bund irgendein Mitspracherecht bekommt? Gehts noch? Schaut mal nach Frankreich: Da hat der Staat Air France und Renault geholfen, aber unter Auflagen. Ein Beispiel: Air France muss die innerstaatlichen Kurzstreckenflüge zugunsten der Bahn einstellen. Und die Autoindustrie muss mehr Geld in saubere Technologien investieren. Dividenden gibt’s erst mal keine mehr (soll der Staat noch die Aktionäre bezahlen?), und die Managergehälter werden gekürzt. Die Krise trifft eben uns alle – geht doch!</li><li>Und dieses Gewäsche über „Arbeitsplätze, Arbeitsplätze“ von Herrn Altmaier und einigen Verbandsvertretern: Auch hier Zahlen: Vor Corona lag Deutschland bei 5 % Arbeitslosigkeit. In Frankreich (bei ungefähr 8%) gälte dies als Vollbeschäftigung. Mal sehen, wie das nach der Krise aussehen wird; aber ist es nicht richtig, dass das Handwerk händeringend nach Lehrlingen sucht, die Landwirtschaft, die Schlachthöfe nach Arbeitern, usw., usw.? DA ist schon vorher was schiefgelaufen, und vor allem auch in der Produktion: Hier hat die Krise überdeutlich gezeigt, wie wenig wir in Europa noch selber herstellen. Seid ihr nicht auch erschrocken, als es auf einmal keine Masken, keine Medikamente etc. geben sollte? Ja, wenn 90% unserer Medikamente in Indien und China hergestellt werden, kein Wunder, oder? Und glaubt ihr wirklich, dort werden überall soziale, sanitäre oder Sicherheitsstandards eingehalten? Von welchen Arbeitsplätzen reden wir denn hier? Denen in China, Herr Altmaier? Oder denen, die wir versäumt haben, hier zu schaffen?</li><li>In den 80ern sollte eine bessere Umweltpolitik mit demselben Argument verhindert werden: Arbeitsplätze! Politik, Unternehmen und Gewerkschaften waren sich da einig. Hat aber nicht geholfen: Und wir haben gesehen, wie Umwelt dauerhafte und hochwertige Arbeitsplätze geschaffen hat, und dies immer noch tut. Daher unsere Bitte: Seht Corona auch als Anlass zu einem umweltgerechteren Verhalten: Weniger Auto- und mehr Rad- (wusstet ihr, dass mittlerweile die meisten Räder in China hergestellt werden!?), oder Bahnfahren; auch Laufen soll ja gesund sein. In Frankreich sind 50% aller Autofahrten <strong>unter</strong> 5 km weit – muss das sein? Und der Urlaub: Als die Bundesregierung im März/April die Rückholaktion durchzog, sammelte sie über 200.000 Deutsche in der ganzen Welt ein. 200.000, und das ausserhalb der Ferienzeit! Und die Kosten der Aktion – für uns und die Umwelt? Erforscht doch mal eure Gegend, Leute! Oder schaut euch euer Nachbarland an! Gibt soviel zu entdecken, und Sonne und Meer gibt’s auch hier.</li><li>Wobei wir wieder beim Jeld wären: Wir haben da so ein paar Tips, wie wir die Milliarden wieder reinkriegen. Alles schon bekannt, aber im Moment leider kein Thema:</li></ul>



<p>Finanztransaktionssteuer: Wer mit Geld, Aktien usw. jongliert, ja spekuliert, sollte auch in Deutschland endlich MWSt zahlen. Selbst beim Vorschlag von 0,2% wurde aufgeheult: Die armen Kleinaktionäre! Nun, wer Aktien kauft, kann nicht ganz arm sein. Und sogar der Ärmste unter uns zahlt 7% MWSt, wenn er sein Brot kauft. Frankreich hat sie eingeführt, die FTA-Steuer Und wer blockiert da in Deutschland? Apropos: Wisst ihr, wieviel MWSt auf Goldkäufe steht? Null, zéro, nada. Warum? Und für wen? Für Mittellose? Noch ein Privileg für die, die es eh haben.</p>



<p>Kerosin: Bisher null Steuer drauf, nur die Niederlande erheben welche. Umweltmässig ein Skandal; im Grunde auch eine versteckte Subvention für den Luftverkehr. Europarechtlich und politisch akzeptabel? Glauben wir nicht.</p>



<p>Vermögenssteuer: Soviele Länder, soviele Steuersätze. Auch hier wäre einiges drin, und an die Theorie, dass die wirklich Reichen auch mehr Geld unters Volk bringen (trickle down, was für ein sch&#8230; Ausdruck), glauben wir schon lange nicht mehr.</p>



<p>So, erst mal Schluss für heute, Leute. Waren vielleicht zu länglich, sorry. Die nächsten Blogs werden kürzer – aber da hatte sich Einiges bei uns aufgestaut. Tschüss, haltet Abstand, und bis die Tage!</p>
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		<title>Le langage et l&#8217;inégalité en France &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2020 21:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Produktion Hans & Karin]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[So schön und bilderreich die französische Sprache sein kann, so un-demokratisch ist sie oft auch. Es gibt immer noch ein Französisch für die Oberschicht (literarisch und administrativ) und das für den Rest. Die Académie Française wacht immer noch über das Gebot aus dem 19. Jhdt., dass die Sprache &#8222;kompliziert sein muss, um die Personen geringeren [&#8230;]]]></description>
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<p>So schön und bilderreich die französische Sprache sein kann, so un-demokratisch ist sie oft auch. Es gibt immer noch ein Französisch für die Oberschicht (literarisch und administrativ) und das für den Rest. Die Académie Française wacht immer noch über das Gebot aus dem 19. Jhdt., dass die Sprache &#8222;kompliziert sein muss, um die Personen geringeren Verstands und die Frauen aussen vor zu lassen.&#8220; Und letztens sagte ein Mitglied der Académie, dass eine Öffnung der Sprache für die weibliche Form (Frau Vorsitzende, Frau Präsidentin etc.) den &#8222;Tod der französischen Sprache&#8220; bedeuten würde.</p>



<p>Auch im Französischunterricht in Deutschland hat man uns damit gequält: Mit Zeiten (passé simple etc.) und Wendungen, die sich schlicht überlebt haben, und die heute keiner mehr verwendet. Also unser Vorschlag: Modernisiert die französische Sprache und demokratisiert sie damit auch! </p>



<p>Si l&#8217;on veut plus de démocratie, réduire l&#8217;écart entre les différents niveaux sociaux, et entre les citoyens et la gouvernance, on doit commencer par faire attention <strong>au langage</strong>: Il peut séparer autant qu&#8217;unir, et il ne doit plus servir comme instrument de dominance dans notre société.</p>



<p>Vu par un étranger, ceci est particulièrement vrai pour le langage français: Oui, il est beau, élégant, subtil et érudit; mais est-il aussi un langage commun, unissant, démocratique? Voyons ça.</p>



<p>D&#8217;abord, il existe toujours un français littéraire, comme appris à l&#8217;école (même dans les curricula d&#8217;autres pays), avec des temps qui ne sont plus, ou presque, utilisés dans la langue courant, y inclus les journaux, la télé, la radio: l&#8217;imparfait, le passé simple, le passé antérieur, le plus-que-parfait etc. Par contre, on les retrouve toujours dans la littérature contemporaine. De moins en moins, ses subtilités sont comprises, et cette littérature risque de devenir élitiste et peu utile.</p>



<p>Ensuite, le langage administratif existe toujours et forme une barrière entre l&#8217;administration et les citoyens. Exemple: Ces derniers sont trop souvent encore appelés „administrés“ par certains au risque d&#8217;apparaître à une époque révolue<em>.</em> Et les petits rapports de la police dans notre journal sont particulièrement „exemplaires“ à cet égard, et assez comiques.</p>



<p>Le français peine toujours à devenir une langue qui reconnaît et sert l&#8217;égalité hommes/femmes: Les titres sont toujours majoritairement masculins, et la résistance au changement est toujours grande, même à l&#8217;Assemblée nationale. Toutefois, il n&#8217;existe aucune raison pour laquelle p. ex. une femme qui préside une réunion ne devrait pas être appelé „Madame la Présidente“ &#8211; en fait, le contraire serait ridicule et arriéré à nos yeux. Pendant notre travail à la Commission européenne, c&#8217;était déjà la normalité&#8230;</p>



<p><strong>Nos propositions:</strong></p>



<p>Réserver moins (ou pas) d&#8217;espace à l&#8217;enseignement des temps „vétustes“ à l&#8217;école: Déjà actuellement, l&#8217;orthographe seule constitue un challenge majeur; pourquoi encore en rajouter? Et celles et ceux qui veulent lire les anciens „maîtres“ le feront toujours.</p>



<p>Revoir les formulaires, circulaires et la formation de toute l&#8217;administration si les textes et expressions utilisés sont toujours compréhensibles; les réponses par les citoyens y gagneront de qualité.</p>



<p>Introduire partout la forme féminine dans les titres. Il est vrai que certaines intéressées n&#8217;en veulent pas encore; dans ce cas, c&#8217;est leur choix. Mais la règle générale doit être qu&#8217;il existe deux formes, à utiliser selon. Qu&#8217;un Membre de l&#8217;Académie Française ait dit que „ce serait la mort de la langue française“ est très révélateur et en dit long sur l&#8217;AF. Au XVIIIème siècle, un Académicien a dit que „la langue doit être compliquée pour se séparer des personnes moins intelligentes et des femmes.“ On y est toujours?</p>



<p>Enfin, laissons tomber cette lutte ridicule contre les expressions venant d&#8217;autres langues; elle est perdue depuis longtemps, et elle marginalise surtout nos jeunes et fait barrière entre les générations. L&#8217;anglais a laissé ses traces dans toutes les langues, et la seule réponse d&#8217;avenir serait de renforcer l&#8217;enseignement des langues étrangères.</p>
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		<title>Accélerons les transactions immobilières en France!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 19:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Produktion Hans & Karin]]></category>
		<category><![CDATA[france]]></category>
		<category><![CDATA[frankreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit diesem Beitrag soll der französische Staat dazu animiert werden, das aktuelle Verfahren für den Kauf und Verkauf von Immobilien zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die Verfasser haben immer wieder die leidvolle Erfahrung gemacht, dass zwischen (Ver)kaufentscheidung und dem endgültigen Eigentumsübergang 4 bis 7 Monate vergehen könnnen. Dabei kann Vieles abgekürzt, z.T. auch weggelassen werden, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit diesem Beitrag soll der französische Staat dazu animiert werden, das aktuelle Verfahren für den Kauf und Verkauf von Immobilien zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die Verfasser haben immer wieder die leidvolle Erfahrung gemacht, dass zwischen (Ver)kaufentscheidung und dem endgültigen Eigentumsübergang 4 bis 7 Monate vergehen könnnen. Dabei kann Vieles abgekürzt, z.T. auch weggelassen werden, wie es in anderen EU-Staaten bereits getan wird. Es dreht sich hier nicht um Ungeduld oder Besserwisserei: Stellt Euch mal vor, wieviel Geld so ungenutzt herumliegt (mit null Zinsen im Moment), bis endlich alle Hürden genommen sind: Milliarden! Denn es ist doch klar: Je schneller das Geld den Eigentümer wechselt, desto eher kann es wieder investiert werden, ne? Also: Vereinfachen und Abkürzen &#8211; so kann jeder gewinnen, auch der Staat!</p>



<p></p>



<p>Basés sur une expérience de 20 transactions immobilières en France, et nos expériences en Belgique et en Allemagne, notre constat est clair:</p>



<p>Les procédures pour une vente immobilière en France sont trop longues, trop compliquées, trop coûteuses, et, in fine, l&#8217;economie française et ses acteurs (vendeur, acheteur, agence) sont freinés, et pendant le déroulement de la procédure l&#8217;argent (et souvent le bien) est bloqué pour tous.</p>



<p>En effet, le système actuel empêche qu&#8217;un bien immobilier soit vendu dans de délais économiquement raisonnables. Le TURNOVER de montants faramineux, le paiement des impôts et des frais de notaire et des agences immobilières sont freinés, et surtout, <strong>le produit de la vente ne peut être ré-investi pendant tout ce temps!</strong></p>



<p>Selon notre expérience, une vente en France dure entre 4 et 7 mois, contre 2 ailleurs. La perte pour tous est énorme – et inutile.</p>



<p>Nos propositions:</p>



<p>Revoir les règles actuelles qui favorisent l&#8217;acheteur. Il dispose déjà d&#8217;un délai de rétraction après le compromis de vente. Ensuite, il bénéficie de la clause suspensive en cas de prêt bancaire. Et, enfin, il a 11 jours de réflexion avant qu&#8217;il ne puisse accepter l&#8217;offre de prêt bancaire qu&#8217;il avait lui-même sollicitée et négociée. Et à tout cela s&#8217;ajoute au moins une semaine au total pour le va et vient des recommandés &#8211; dans l&#8217;ère numérique.</p>



<p>Par contre, le vendeur ne doit plus être défavorisé: D&#8217;abord, il doit payer et soumettre une expertise technique, le pré-état du Syndic en cas de co-pro, subir les délais précités et surtout courir le risque que, après plusieurs mois, la vente est annulée faute de prêt bancaire. Entre-temps, le bien continue à lui coûter les impôts, les frais du Syndic, les charges, des réparations. En somme, le vendeur devrait être mieux protégé, surtout en cas d&#8217;annulation.</p>



<p>Réduire le délai pour les communes et la SAFER à 1 mois: Dans la plupart des cas, la non-préemption est une simple formalité; il existe certainement des statistiques qui le prouvent. (Dans nos 20 transactions, aucune question, aucune pré-emption.)</p>



<p>Revoir le fonctionnement de la SAFER: Y-a-t-il de rapports ou avis (CdC) récents concernant le travail et la raison d&#8217;être de la SAFER? Elle était certainement très utile au début – mais est-ce qu&#8217;elle remplit toujours un rôle nécessaire?</p>



<p>Obliger les banques de décider sur le prêt dans un délai d&#8217;un mois. La séparation entre le conseiller personnel et des comités décideurs du prêt y joue un rôle néfaste: Les décisions se prennent loin du conseiller et de son client – dans l&#8217;intransparence et avec du retard. Les obligations d&#8217;utiliser de recommandés au lieu des e-mails ajoutent à la lourdeur.</p>



<p>Alléger les expertises et les états datés: On ne fait qu&#8217;y ajouter; et beaucoup de critères ne jouent plus aucun rôle pour les acheteurs.</p>



<p>Créer et récompenser une attitude pro-active à tous les niveaux: Que tous prennent leur part de la responsabilité et suivent un calendrier contraignant et transparent. En l&#8217;occurence, c&#8217;est au notaire de prendre en main la procédure (allégée) et de veiller sur le respect des délais et des obligations des acteurs, et de communiquer activement avec eux. L&#8217;attitude strictement réactive que nous devons constater ne peut durer: On n&#8217;a rien reçu, alors faut attendre. On a signé pour une date, pour un délai, mais il ne faut pas trop insister. On attend le dernier, on perd du temps et de l&#8217;argent, mais on ne doit pas se plaindre: Attitude néfaste et à changer. Enfin, problème général et bien connu, les acteurs économiques n&#8217;ont pas encore réussi à s&#8217;organiser de façon afin que les nombreuses vacances et d&#8217;autres absences (formation, maladies) n&#8217;entravent pas leur bon fonctionnement continu. Les pertes économiques sont énormes, et ne peut-on pas arriver qu&#8217;un pays fonctionne 12 mois sur 12?</p>
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		<title>La Programmation politique: un contrat social</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2020 20:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Produktion Hans & Karin]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir schlagen hier eine grössere Rolle für politische Programme vor &#8211; anstelle einer Sehnsucht nach DEM Politiker, der, einmal gewählt, schon alles richten wird. Macron hat es gesagt (bevor er selber gewählt wurde): Frankreich sehnt sich immer noch nach dem König, den es nie wirklich köpfen wollte. Aber wir meinen: Nicht der König soll gewählt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir schlagen hier eine grössere Rolle für politische Programme vor &#8211; anstelle einer Sehnsucht nach DEM Politiker, der, einmal gewählt, schon alles richten wird. Macron hat es gesagt (bevor er selber gewählt wurde): Frankreich sehnt sich immer noch nach dem König, den es nie wirklich köpfen wollte. Aber wir meinen: Nicht der König soll gewählt werden, sondern ein politisches Programm. Dieses wird dann der neue soziale Vertrag mit den Bürgern, den es einzuhalten gilt. </p>



<p>Comment être élu(e)? En présentant des idées convaincantes ou en ayant le don et le charisme de convaincre les électeurs qu&#8217;on est la bonne personne à la bonne place, au bon moment – ou les deux? La réponse semble être différente selon la culture politique de chaque pays.</p>



<p>En effet, les uns continuent à attendre l&#8217;homme providentiel (la France), et d&#8217;autres préfèrent avoir une feuille de route avec les mesures que leur candidat et son parti proposent de mettre en oeuvre sobrement (le cas de l&#8217;Allemagne).</p>



<p>A notre avis, idéalement on aura les deux ensemble; sinon, même le&nbsp; politique le plus attirant aura besoin d&#8217;un programme (<em>voir plus bas duquel</em>), pour les raisons suivantes:</p>



<p>D&#8217;abord, il doit réunir les meilleures et meilleurs autour de lui. Et ils ne suivront pas s&#8217;il n&#8217;y a pas d&#8217;idées et d&#8217;objectifs communs claires. Ceux-ci constituent, en plus de l&#8217;affinité personnelle, le contrat entre lui et son équipe/son parti.</p>



<p>Ensuite, ces idées et objectifs constituent le contrat qu&#8217;il offre aux électeurs. Lui et son mouvement sont tenus à respecter ces engagements, et le peuple peut et doit contrôler ensuite si les promesses sont tenues.&nbsp; <strong>Pour nous, un programme n&#8217;est pas autre chose qu&#8217;un contrat: </strong>Votez pour moi/nous, et nous allons mettre en oeuvre ce programme.</p>



<p>Un tel programme/contrat sera également nécessaire lorsqu&#8217;il y a coopération entre partis, voire coalitions: Evidemment, il faut l&#8217;adapter pour arriver aux compromis indispensables, mais non pas à n&#8217;importe quel prix (promesse aux électeurs). Ensuite, il constitue la feuille de route contraignante pour le gouvernement et encore une fois l&#8217;engagement envers les citoyens.</p>



<p><strong>Mais de quel programme parlons-nous?</strong></p>



<p>Nous proposons un programme en deux étapes, suivant la répartition des pouvoirs constitutionnels, en dressant, pour la Présidentielle, d&#8217;abord un programme „politique“, avec les grandes orientations et quelques mesures „phares“.</p>



<p>A notre avis, le thème devrait être „La justice sociale“, pour de raisons évidentes et différent à d&#8217;autres candidats. En donnant de grandes lignes (p. ex. l&#8217;Europe plus sociale, lutte contre l&#8217;exclusion, contre l&#8217;inégalité, pour un emploi juste, pourquoi ne pas un revenu universel en projet pilote, hausse du RSA, accès égal à l&#8217;éducation, lutte contre l&#8217;évasion fiscale&#8230;), mais de ne pas se laisser pousser vers une liste de centaines de propositions ni des chiffres qui seraient en tout cas contestés et aléatoires. Le citoyen ne fait plus confiance aux chiffres, hélas: Trop, et toujours controversés. Il s&#8217;y perd; mais ce qu&#8217;il sait c&#8217;est que beaucoup est possible lorsqu&#8217;on le veut et lorsqu&#8217;on fixe les „bonnes“ priorités. On l&#8217;a vu dans la crise „Corona“: Jusque là, l&#8217;état n&#8217;avait pas d&#8217;argent pour beaucoup de mesures nécessaires (surtout sociales), et tout d&#8217;un coup – patatras! Des <strong>centaines de milliards</strong> ont été trouvées! Quel miracle!!! Notons: En s&#8217;embourbant dans la bataille de chiffres, on se lance dans de débats stériles, et on risque de perdre la grande ligne – et l&#8217;électeur.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Ensuite, la Présidentielle gagnée, on laisse au gouvernement futur d&#8217;esquisser un programme plus détaillé. Là, une liste de mesures sera indispensable comme feuille de route et engagement/contrat envers les citoyens. Et il faut s&#8217;y tenir, imprévus ou non. Le gouvernement Hollande ne l&#8217;a pas fait, avec les conséquences connues. Le gouvernement Macron a essayé de mieux faire – mais tiendra-t-il la route?</p>
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		<title>Pour une introduction de la Proportionnelle en France – enfin!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 20:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Produktion Hans & Karin]]></category>
		<category><![CDATA[frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellt Euch vor: Gemeinderatswahlen in Eurem Städtchen. 51% für Liste A und 49% für Liste B. Na, da wird das Regieren aber schwierig, ne? Nicht in Frankreich: Hier wird der Gewinner mit einem Bonus beschenkt, der das Wahlergebnis fast auf den Kopf stellt. Liste A erhält 21 Sitze im Gemeinderat, Liste B nur 8 Sitze. [&#8230;]]]></description>
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<p>Stellt Euch vor: Gemeinderatswahlen in Eurem Städtchen. 51% für Liste A und 49% für Liste B. Na, da wird das Regieren aber schwierig, ne? Nicht in Frankreich: Hier wird der Gewinner mit einem Bonus beschenkt, der das Wahlergebnis fast auf den Kopf stellt. Liste A erhält 21 Sitze im Gemeinderat, Liste B nur 8 Sitze. Und das Gleiche gilt auf allen politischen Ebenen, bis hin zum nationalen Parlament. Findet Ihr das richtig? Nun, wir nicht, denn damit wird das echte Stimmenverhältnis verfälscht, und die 49% in unserem (erlebten) Beispiel haben für die nächsten Jahre so gut wie NICHTS zu sagen. Darum kämpfen wir für ein Verhältnis-Wahlrecht, so wie wir es in Deutschland haben. Wer regieren will, muss die wahre Mehrheit der Wähler hinter sich haben, und keine künstliche. Die Regierung Macron hat sich zu einer schrittweisen Einführung der Verhältnis-Wahl verpflichtet: Hoffentlich bleibts dabei &#8211; sein Vorgänger hat sein Versprechen nicht gehalten.</p>



<p>Le système majoritaire actuel a vécu. Les règles électorales qui&nbsp; assurent au „gagnant“ une belle majorité pour gouverner ont échoué. Il y a de plus en plus de politiques qui le disent, de tous les bords, et il faut enfin honorer la promesse que M. Macron a faite avant les élections (comme M. Hollande avant lui): Introduire (une dose de) la proportionnalité.</p>



<p>D&#8217;abord, les règles actuelles n&#8217;ont pas créé plus de stabilité. Le recours au 49.3, les „frondeurs“, les démissions de Ministres sous Hollande et surtout le mépris généralisé par les citoyens n&#8217;étaient guère de signes de stabilité du gouvernement. Le rapport „Bartolone“ a clairement prouvé que, historiquement, il ne faut pas avoir peur du mode „proportionnalité“. Et nous sommes bien d&#8217;accord avec le constat de D. Cohn-Bendit qu&#8217;on ne doit plus se permettre d&#8217;artificiellement créer une majorité (de sièges) alors que le gouvernement est dès le début basé sur une minorité des voix – et qu&#8217;il peut règner en absolu. Démocratique? Dans quel pays est-ce encore possible que le Président soit élu avec moins de 20% des personnes qui ont le droit de vote?</p>



<p>Ensuite, et surtout, les règles actuelles excluent d&#8217;ores et déjà la majorité des citoyens d&#8217;être représentés. Même à petite majorité de votes, le parti ou la liste gagnant emporte sa victoire avec une majorité de sièges écrasante. Pendant les 5 ans qui suivent, ceux qui ont voté pour le perdant, ne sont pratiquement pas représentés: dans les communes, et les régions notamment. Ceci peut également se retourner contre d&#8217;autres partis, voir le Conseil Régional PACA. Conséquence: Ils abandonnent, ils deviennent démoralisés et négatifs, et à la fin, soit ils ne votent plus soit ils votent pour ceux qui promessent de „casser la baraque“.</p>



<p>L&#8217;argument qu&#8217;ainsi on peut exclure p. ex. le FN ne vaut rien. D&#8217;abord, qui a le droit d&#8217;interdire à 25% de l&#8217;électorat de ne pas être représentés (ou dans une minorité insignifiante)? Si c&#8217;était un parti illégal, d&#8217;accord. Mais il est là. En résultat, le FN est devenu grand sous le (et probablement à cause du) système actuel. „On ne combat pas le FN en le fuyant mais en l&#8217;affrontant“.</p>



<p>Nous croyons que tout a été dit déjà: Par MM. Bartolone, Fekl, Bayrou, Mignard et tant d&#8217;autres: Le système actuel du scrutin est à-démocratique et n&#8217;a servi à rien: Ni dans la Vème République ni avant.</p>



<p>Et il a bétonné le manichéisme dans la politique et dans la société: Eux ou nous, droite ou gauche, et aucun compromis (et aucune coalition) possible.</p>



<p>Nos propositions:</p>



<p>D&#8217;abord et surtout, introduire la proportionnalité intégrale, au moins commençant par une grande dose. Cela marche ailleurs, et cela doit enfin être fait ici. Le mode est connu.</p>



<p>Nous savons que, en conséquence, ceci peut dire qu&#8217;il faudra travailler et gouverner en coalition. Ce sera difficile lorsqu&#8217;on est habitué à de majorités (des sièges, pas de votes!) confortables, voir l&#8217;Espagne. Mais ça marche bien ailleurs: Aucune instabilité du gouvernement depuis plus de 60 ans en Allemagne, et toujours sur base de coalitions, ce qui veut dire d&#8217;une vraie majorité. Elles doivent être basées sur un contrat de coalition élaboré qui énumère les mesures convenues et leur calendrier de mise en oeuvre, et qui constitue la feuille de route pour le nouveau gouvernement, et leur engagement clair et transparent (mais aussi leur justification) envers les partenaires et citoyens. Faisable, voire souhaitable.</p>



<p>Autre proposition: Instaurer enfin le droit de votes pour les étrangers vivant depuis longtemps en France (promesse non pas encore tenue). Promis: Nous et nos amis ne voteront pas FN&#8230;.</p>
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		<title>Education: une question culturelle?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 22:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Produktion Hans & Karin]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Erfahrung als Dozenten an der Universität Aix-Marseille (der grössten Frankreichs) zeigt, dass das französische Unterrichtssystem noch immer zu sehr auf das Herausfiltern der Allerbesten gerichtet ist. Dabei bleiben die anderen auf der Strecke, und das sind fast immer die Schüler und Studenten aus weniger privilegierten Elternhäusern; aber auch solche, die Fragen stellen und Kritik [&#8230;]]]></description>
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<p>Unsere Erfahrung als Dozenten an der Universität Aix-Marseille (der grössten Frankreichs) zeigt, dass das französische Unterrichtssystem noch immer zu sehr auf das Herausfiltern der Allerbesten gerichtet ist. Dabei bleiben die anderen auf der Strecke, und das sind fast immer die Schüler und Studenten aus weniger privilegierten Elternhäusern; aber auch solche, die Fragen stellen und Kritik äussern. Damit wird nur die individuelle Leistung belohnt, und Gruppenarbeit vernachlässigt. Wir schlagen vor, so wie wie wir es auch mit Erfolg praktiziert haben, die Arbeit in Gruppen zu fördern und Jede und Jeden zu aktiver Mitarbeit zu motivieren.</p>



<p>Eine weitere Baustelle wäre der Unterricht in Fremdsprachen, besonders in Englisch: Das enorme Defizit in Frankreich stellt ein Handicap für die Zukunft dar.  90% der Schüler hier mögen ihren Fremdsprachenunterricht nicht: Was soll daraus werden?</p>



<p>L&#8217;égalité des chances est en effet un principe de base qu&#8217;il faudra mieux mettre en oeuvre. Nous devrions tous être d&#8217;accord que l&#8217;inégalité n&#8217;est pas une fatalité, et que nos jeunes ont TOUS besoin d&#8217;être accompagnés et aidés dès le début, en développant leurs talents et capacités individuelles. Ainsi, on évite le décrochement scolaire, le chomage, la précarité et, pour quelquesun(e)s une carrière dans la criminalité et même le terrorisme, et on puise à fond dans le plein potentiel des générations. Voici un investissement à renforcer.</p>



<p>Or, le système d&#8217;éducation que nous avons découvert pendant 13 ans de chargés de cours à l&#8217;Université ne répond pas à cette exigence; et il paraît que c&#8217;est vrai en général. <strong>L&#8217;éducation scolaire et universitaire ne fait que trier</strong>. Elle est toujours à la recherche de l&#8217;excellence, du meilleur élève; et elle oublie trop souvent celles et ceux qui ne répondent pas ouvertement aux critères reçus d&#8217;excellence. Comme si l&#8217;on n&#8217;aurait pas besoin d&#8217;excellents artisans, aides sociales et soignants, techniciens, fonctionnaires, enseignants&#8230;</p>



<p>Dans notre Masters 2, la palme allait toujours vers l&#8217;étudiant le plus visible, bon parleur, agréable aux professeurs, et non pas nécessairement celui avec la participation la plus active et les meilleures performances en général. Et l&#8217;enseignement même est toujours donné &#8222;à l&#8217;ancienne&#8220;: Les professeurs (même les jeunes!) restent sur leur estrade, monologant pendant une heure; faut tout noter, faut pas interrompre, et surtout ne pas sembler être critique. Nous avons toujours essayé de susciter de questions, de critiques, de savoir si tous avaient bien compris &#8211; rien; les étudiants n&#8217;y sont pas habitués. Ils doivent écouter, noter, revoir chez eux et recracher la matière aux examens. Quel gâchis.</p>



<p>De plus, la recherche du meilleur est contraire au développement des capacités de coopérer, d&#8217;évoluer en équipe. Si chacun s&#8217;occupe de ses ambitions, il ne voudra pas partager avec les autres dans sa groupe; c&#8217;est logique. Mais seulement la coopération peut créer les synergies, permettant à chacun de trouver sa place dans un projet et de contribuer à son succès. Tout ce que nous avons vu à Bruxelles (équipe Delors et autres) et à Aix va dans le sens contraire: Le succès individuel passe devant un projet commun. Comme l&#8217;a dit Claude Onesta: Il faut associer tous, et on les rend plus épanouis, motivés et performants &#8211; dans le sport comme dans notre société. La concurrence est un handicap pour le projet, car on perd la moitié de son énergie à se battre avec l&#8217;autre; on ne consacre pas tous ses atouts pour atteindre les objectifs communs.</p>



<p>Or, le système actuel favorise justement la concurrence, au lieu de promouvoir et accompagner chaque élève selon ses capacités. C&#8217;est seulement logique que nous retrouvons l&#8217;incapacité de coopérer, de réseauter et de partager partout dans notre société.</p>



<p>Nous ne sommes pas des spécialistes du système et des règles et mesures existantes. Si, comme M. Macron, on veut promouvoir l&#8217;égalité des chances, on devra certainement travailler à court et à long terme, p. ex. sur la formation et la sélection des professeurs. Le Directeur du plus grand collège de notre Département, dans une interview, disait plus ou moins la même chose: <strong>Il faut sortir de ce système de „tri“</strong>. (En plus, il a conclu que l&#8217;école française n&#8217;a jamais été bonne, et, comparée avec d&#8217;autres, elle est moyenne, pour ne pas dire médiocre. C&#8217;est lui qui l&#8216; a dit&#8230;).</p>



<p>Autre témoin: Les résultats de recherche et de réflexion de la Conférence des Grandes Ecoles. Leur conclusion que les inégalités d&#8217;accès et de chances de réussite laissent pour compte un vivier énorme de talents, et que ce problème fondamental vient de toute la chaîne scolaire confirme nos expériences.</p>



<p><strong>Nos propositions</strong>:</p>



<p>D&#8217;abord, un programme politique devrait sérieusement adresser cette situation.</p>



<p>Propositions concrètes: Individualisation de l&#8217;enseignement, le maintien et renforcement du ZEP/REP + , des classes plus petites ou autres?</p>



<p>Mettre en question la prépondérance, voire existence, des Grandes Ecoles qui ne fait que reconduire ce système élitaire et exclusif.</p>



<p>En finir avec la complexité inutile et les changements continus du système, de plus en plus incomprises par élèves et parents (dans notre Masters 2, même les professeurs n&#8217;ont pas compris les différentes options). Promouvoir notamment, p. ex. par l&#8217;emploi de professeurs anglophones, l&#8217;enseignement des langues étrangères, surtout de l&#8217;anglais, et des sciences naturelles. Le dégoût déclaré par 90 % des français envers les langues étrangères et les sciences naturelles démontre un échec cuisant de nos écoles car il s&#8217;agit de matières porteurs d&#8217;avenir.</p>
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		<title>Vive l&#8217;Europe!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans &#38; Karin Jankowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2018 19:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Co-Produktion Hans & Karin]]></category>
		<category><![CDATA[budget]]></category>
		<category><![CDATA[Erasmus]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Es handelt sich um einen Blog, der vor einiger Zeit aus dem Gefühl entstand, dass die europäische Idee immer weiter in den Hintergrund gerät: Offene Grenzen, gemeinsame Währung, ERASMUS-Austausch, na klar, und was sollen wir noch an die alten Zeiten denken, als wir noch aufeinander geschossen haben&#8230;Die Landwirtschaft hat dank Europa überlebt; der Umweltschutz war [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Es handelt sich um einen Blog, der vor einiger Zeit aus dem Gefühl entstand, dass die europäische Idee immer weiter in den Hintergrund gerät: Offene Grenzen, gemeinsame Währung, ERASMUS-Austausch, na klar, und was sollen wir noch an die alten Zeiten denken, als wir noch aufeinander geschossen haben&#8230;Die Landwirtschaft hat dank Europa überlebt; der Umweltschutz war in Brüssel &#8222;entdeckt&#8220; worden, als ALLE Mitgliedstaaten ihn nur als lästig und arbeitsplatz-vernichtend angesehen haben; und was hatte die Auto-Lobby nicht alles gegen die Einführung von bleifreiem Benzin ins Feld geführt. </p>



<p>Und es geht immer weiter: Migration, Soziales, Geldgeldgeld &#8211; immer wieder muss um Gemeinsamkeit gerungen werden. Und mittlerweile fragt sich auch der grösste Optimist, was denn überhaupt noch mit Mitgliedstaaten geht, die ganz offen national und rückschrittlich regiert werden. Aber bisher war Europa eine Erfolgsgeschichte &#8211; und warum solls hier zu Ende sein? Die Antwort auf Corona war doch schon was, oder? </p>



<p>Nous félicitons tous qui ont la vision et le courage de s&#8217;exprimer sans réserve en faveur de l&#8217;Europe, en particulier l&#8217;UE. Lors de nos cours à la Fac, nous constatons de plus en plus de réticences d&#8217;y voir les acquis et de s&#8217;y engager, basées sur une ignorance générale croissante – même dans un Masters 2 européen!</p>



<p>Sur le plan historique, politique et économique, tout a été dit et redit; inutile d&#8217;en écrire plus. Mais, vu que le message positif passe mal, et qu&#8217;il faut relancer le débat, et oser, nous faisons les propositions suivantes:</p>



<p>Concernant <strong>la cohésion interne</strong> de l&#8217;Union, ne pas avoir peur des „Exit“ et d&#8217;assurer que l&#8217;UE est d&#8217;abord une union des valeurs communes et du droit (voir art. 2 du Traité UE). Les Etats membres (ou candidats) qui ne veulent qu&#8217;en tirer profit doivent accepter les décisions prises, sinon&#8230; Un exemple: La Pologne est le plus grand bénéficiaire des fonds européens, mais politiquement et juridiquement (droit de l&#8217;homme, migrants, relations avec la Russie) loin des valeurs communes. La Commission a le droit de déclencher des procédures d&#8217;infraction; et elle et le Conseil devraient suspendre des paiements (FEDER, FSE, Feader, FEAGA) envers de tels Etats membres. Et à la fin, prévoyons une clause d&#8217;exclusion dans le Traité pour de tels cas.</p>



<p>Nous suivons depuis longtemps la saga grecque; nous avons même publié un livre en 2012 sur cette crise, et nous constatons que, 10 ans et 360 milliards d&#8217;euros plus tard, les problèmes sont toujours les mêmes, et que tout le monde continue de se cacher derrière son petit doigt: A notre avis, et avec une expérience professionnelle approfondie concernant la Grèce, nous disons toujours qu&#8217;un Grexit serait bénéfique pour tous, également les grecs. Le R.-U. a entre-temps décidé de quitter l&#8217;UE: Pourquoi un Grexit nous ferait toujours peur? Et pourquoi pas une Europe à deux vitesses?</p>



<p>Ce qui nous amène à prôner une <strong>Europe plus sociale et plus juste.</strong> Nos citoyens doivent voir que l&#8217;UE n&#8217;est pas gérée par la finance, les patrons, les fonctionnaires, et qu&#8217;elle s&#8217;attaque aux problèmes sociaux et les inégalités de toute sorte. Elle le fait déjà, mais peu visiblement, et trop peu récemment. Donc: Mettons en suspens la règle des 3%, et laissons les Etats Membres investir: Dans l&#8217;éducation, la recherche, le social surtout. Adoptons enfin la taxation des transactions financières ce qui va aussi aider du côté des recettes. Même en Allemagne, championne de l&#8217;austérité budgétaire, ce débat est ouvert avec l&#8217;arrivée du candidat Schulz.</p>



<p>Un domaine particulièrement sensible est <strong>l&#8217;agriculture</strong>, surtout en France. Le Traité (art. 39 TFUE) avait fixé des objectifs de la Politique Agricole Commune: Accroître la productivité, assurer un niveau de vie équitable à la population agricole notamment par le relèvement du revenu individuel … et d&#8217;assurer des prix raisonnables pour les consommateurs. Ces deux derniers n&#8217;ont pas été atteint, dans presque 60 ans, loin de là. Et, pire encore, la PAC est détestée par tous, et notamment le monde agricole. Elle sert d&#8217;exemple facile comment une bureaucratie peut détruire toute une activité, et de bouc émissaire pour tout ce qui se passe de mauvais en ce domaine.</p>



<p>En réalité, le budget de la PAC est toujours de loin le plus important de l&#8217;UE, alors que le nombre des agriculteurs diminue, et bien qu&#8217;une partie importante de mesures et de financements relève (de nouveau) de la responsabilité de chaque Etat membre! Ceux-ci ont une marge de manoeuvre considérable pour les paiements directs aux agriculteurs, et ils décident sur les „aides d&#8217;urgence“ pour des secteurs en difficulté – et ceci de plus en plus.</p>



<p>Donc, nous proposons de faire encore le dernier pas et de re-nationaliser la partie FEAGA avec ses interventions et ses paiements directs (en 2014, c&#8217;étaient 46,7 mrds au total), et de laisser la partie „développement rural“ à l&#8217;UE qui y a fait du bon travail en „verdissant“ la PAC au fil des années. De cette façon, les Etats membres seront plus libres et responsabilisés pour gérer la plus grande partie de cette politique selon leurs spécificités, comme le reconnaît déjà le TFUE, art. 3 par. 2 – et la partie des contributions que la France verse à Bruxelles au titre de la PAC/FEAGA servira à financer les aides nationales aux agricultures plus directement.</p>



<p>De plus, nous proposons de renforcer une mesure qui, pour une fois, est reconnue par la plupart comme intelligente, performante et d&#8217;avenir: Le programme d&#8217;échange „<strong>ERASMUS +“</strong>.</p>



<p>Ce programme n&#8217;a pas seulement permis à des millions de nos jeunes de voyager, de travailler et d&#8217;apprendre dans un autre pays, mais il leur permet aussi de chercher un emploi en dehors de leur région natale – et de développer un esprit „européen“; et ceci pour une dépense de 2 mrd/an environ (comparez avec les dépenses pour la PAC)! Qui pourrait s&#8217;opposer à une extension de ce programme, p. ex. aux apprentis et à de jeunes politiques? Enfin, nous revenons sur notre expérience concernant le niveau de <strong>connaissances sur l&#8217;UE</strong> chez nos étudiants: Ce niveau s&#8217;abaisse constamment. Quel est la place que les curricula réservent à ce sujet à l&#8217;école? Quel est le niveau de formation des enseignants? C&#8217;est essentiel: Si l&#8217;on veut s&#8217;engager pour l&#8217;Europe, et plus d&#8217;Europe, il faut pouvoir compter sur le fait que nos concitoyens savent de quoi on parle&#8230;</p>
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